Schnee-Ausblick

Deutschland-Wetter im Januar: Kommt der Traumwinter? Experten wagen Prognose

Der Januar ist normalerweise der kälteste Monat und birgt Chancen auf Schnee: Ist das 2021 genauso? Experten haben gute Neuigkeiten für das Mittelgebirge.

München - Welches Wetter* der Januar bringt, können Experten ab etwa 6. Januar genauer sagen. Denn dann muss vor allem eine Bedingung erfüllt sein, damit sich der Traumwinter mit Schnee und Sonne noch einstellt: Weite Teile Russlands und Nordeuropas müssen mit Schnee* bedeckt sein. Nur so kann die Kälteproduktion über dem Rest Europas in Gang kommen - und damit auch Deutschland winterliches Wetter bescheren, so erklären es die Experten von Wetter.com. Eine „schwachwindige Hochdruckwetterlage“ muss dann allerdings auch noch hinzukommen.

Schon jetzt gilt aber für Januar ein Szenario als besonders wahrscheinlich: Das Flachland und das Voralpenland könnten zwar kältere Temperaturen erwarten - doch auch bei höchstens 5 Grad ist das nicht kalt genug für ausreichend Schnee. Auch größere Niederschlagsmengen können dann nicht für eine geschlossene Schneedecke sorgen. Über den Mittelgebirgen könnte die Wetterlage aber perfekte Schneefall-Bedingungen bieten und damit einen Ausnahmewinter herbeizaubern. Das gilt sowohl für den Westen mit dem Kahlen Asten, als auch den Osten mit dem Fichtelgebirge, sagen die Experten von Wetter.de. Für Winterfreuden könnten hier heftige Schneefälle sorgen.

Deutschland-Wetter im Januar: Durchschnittlich kältester Monat

Ein durchschnittlicher Januar zeigt sich in Deutschland laut Wetter.com mit folgenden Werten:

Temperatur- 0,5 Grad
Sonnenscheindauer1,6 Stunden pro Tag
Niederschlagssumme61 Liter / Quadratmeter
Hochwinter mit Schnee und Kältevor allem in der zweiten Januarhälfte

Doch die Daten aus den vergangenen Jahren zeigen es: Der Januar liegt aktuell mit bis zu 3,5 Grad über dem Durchschnitt. Damit könnte er auch im Jahr 2021 wärmer werden als die -0,5 Grad Durchschnittstemperatur.

Langzeit-Wetter für den Januar 2021 in Deutschland:

Langzeit-Prognosen lassen sich vor allem über die Berechnungen weltweiter Wetter-Computer herstellen. Sie dienen nicht zur punktgenauen Vorhersage, werden aber für Prognosen von Tendenzen eingesetzt. Ergebnisse nutzt zum Beispiel die Energiewirtschaft.

Die Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt außerdem: Der Januar ist bekannt für seine heftigen Stürme. Besonders gegen Monatsende toben sich häufig Orkane mit heftigen Windgeschwindigkeiten über Deutschland auf. (kat) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold

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