Erste Spezies wegen Klimakrise ausgestorben

Experte warnt vor „globaler Ökokatastrophe“ - Tierarten droht das Aussterben

Hitzeperioden: Darum sind sie gefährlich für Tierwelt - Greenpeace warnt
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Die Hitzeperioden sind gefährlich für die Tierwelt, besonders die Tiere in den Alpen sind gefährdet. Davor warnt jetzt Greenpeace.

Hunderte Tierarten sind durch die Hitzeperioden bedroht - davor warnt Greenpeace. Tierarten könnten für immer aussterben - das sind die Gründe.

Österreich - Hitzeperioden sind gefährlich für hunderte exotische Tierarten, darunter zahlreiche, bei uns, heimische Tiere, das berichtet die österreichische Kronenzeitung. Demnach warnt Greenpeace, dass Tierarten durch die Erderwärmung bald für immer ausgestorben sein könnten.

Klimawandel: Wetter wird zum Hitzestress für Tiere

Da auch das Seewasser durch den Klimawandel immer wärmer wird, geraten Bachforellen oder Saiblinge in tödlichen Hitzestress. Besonders der Ausseer Saibling brauche klares, eiskaltes und sauerstoffreiches Wasser. Nagetiere, wie beispielsweise Murmeltiere, sind durch die Wärmeeinbrüche im Winter und schmelzenden Schnee laut der Kronenzeitung auch gefährdet.

In Österreich gelten aktuell zehn Prozent aller Wirbeltiere als vom Aussterben bedroht. Besonders die Alpen „bilden einen wichtigen Lebensraum von Tieren“, erklärt Lukas Meus, Biodiversitätsexperte bei Greenpeace. „Doch die Auswirkungen der Klimakrise sind gerade in den Alpen oft früher spürbar als woanders.“

Klimawandel: Experten schlagen wegen Wetter Alarm

Greenpeace-Experte Lukas Meus sieht eine globale Ökokatastrophe auf die Welt zukommen. Mit der Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte ist zudem heuer erstmals eine Spezies wegen der Klimakrise ausgestorben. Der Anstieg des Meeresspiegels sei daran schuld gewesen.

Wetter-Wandel: „Artensterben nicht mehr zu stoppen“

Auch Umweltdachverband-Chef Gerald Pfiffinger ist pessimistisch: „Die Menschen sorgen dafür, dass die Natur verrückt spielt. Dadurch scheint auch Artensterben in den Alpen nicht mehr zu stoppen.“ Besonders bedroht ist aktuell etwa der Schneehase. Er finde wegen des Rückgangs der Gletscher nicht mehr genügend Tarnung und sei deshalb leichte Beute für Adler, so Pfiffinger gegenüber der Kronenzeitung.

Mit einem dramatischen Appell zum Artenschutz hat eine internationale Konferenz in der französischen Hauptstadt Paris begonnen. Die Zerstörung der Artenvielfalt bedrohe den Menschen "mindestens genauso" wie der Klimawandel. 

Die Sonnenblumen-Seesterne sind aus Teilen ihres Lebensraums fast komplett verschwunden. Die Folgen für das Ökosystem sind weitreichend. 

Wegen der Klimaerwärmung blühen viele Pflanzen früher. Manchen Tieren, wie der Honigbiene kann dies Probleme bereiten.

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