Blutbad in Österreich

Am Hauptbahnhof in Wien: Mann ersticht Schwester – Sie wollte ihm bloß helfen

Am Wiener Hauptbahnhof kam es zu einer tödlichen Messerattacke. Täter war der Bruder des Opfers. (Symbolbild)
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Am Wiener Hauptbahnhof kam es zu einer tödlichen Messerattacke. Der Täter war der Bruder des Opfers.

Eine tödliche Messer-Attacke am Wiener Hauptbahnhof wird zum Familiendrama: Das Opfer ist die Schwester des Täters – und die kam, um ihrem Bruder zu helfen.

Wien - Sie kam in der Absicht ihrem Bruder zu helfen eigens aus London angereist – und bezahlte dafür mit ihrem Leben. Die beiden Schwestern Eyerus E. (25) und Raquel E. (33) waren nach Wien gekommen, um mit ihrem Bruder Eyob E. über dessen Drogensucht zu sprechen. Alle drei sind spanische Staatsbürger mit äthiopischen Wurzeln. 

Eyob E. arbeitete als Koch in Österreich. Der 21-Jährige soll in die Drogenszene abgerutscht sein. Über Facebook sollen die Schwestern herausgefunden haben, wo sich Eyob aufhielt. Als sie ihn schließlich in der Nacht auf Dienstag im Hauptbahnhof antrafen, soll Eyob davongelaufen sein. Daraufhin sollen ihn die beiden Frauen verfolgt haben. Im Untergeschoss nimmt die gut gemeinte Aktion seiner Schwestern plötzlich eine grausame Wendung.

Hautbahnhof Wien: Täter sorgt mit Messerstichen für Blutbad

Wie Security-Guards gegenüber kurier.at schilderten, soll der Mann seinen Rucksack auf den Boden geworfen und seine Schwester Eyerus angegriffen haben. Einem Bericht des Nachrichtenportals oe24.at zufolge, habe der Mann seine Schwester in den Schwitzkasten genommen und stach unzählige Male mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf sie ein. Die zweite Frau hätte die blutige Tat unter Schock mit ansehen müssen. Der Mann konnte schließlich von Security-Mitarbeitern der ÖBB überwältigt werden, die den 21-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. 

Messerangriff: Frau erliegt am Hauptbahnhof von Wien ihren Verletzungen

Die Frau erlitt mehrere Stichwunden im Bereich des Oberkörpers. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ihren Verletzungen. Reanimationsversuche verliefen erfolglos.  Die Tatwaffe konnte neben der Leiche sichergestellt werden. Aktuell ermittelt die Polizei zu den Hintergründen der Tat. Der mutmaßliche Täter zeigte sich in einer ersten Befragung geständig. Er war in Wien zuvor noch nicht auffällig geworden. 

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