Tausende Fotos gefunden

Verdacht auf Kindesmissbrauch – Mann aus Taunus festgenommen

Sexueller Missbrauch
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Ein 38-Jähriger aus dem Taunus soll in einen Fall von Kindesmissbrauch verwickelt sein. (Symbolbild)

In Niedernhausen ist ein 38 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er steht mit einem internationalen Fall von Kindesmissbrauch in Verbindung.

Wiesbaden/Niedernhausen – Nach dem Fund von kinderpornografischem Material in einer Wohnung in Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) sind vier Verdächtige festgenommen worden, darunter ein Mann in Hessen. 

Sie sollen mindestens sechs Kinder im Alter bis zu zehn Jahren schwer sexuell missbraucht haben, sagte der Leiter der Kriminaldirektion Köln, Klaus-Stephan Becker. Das jüngste Opfer sei nicht einmal ein Jahr alt. Es handele sich um Kinder oder Stiefkinder der Verdächtigen.

Der 38 Jahre alte Hesse sei in Niedernhausen festgenommen worden. Der Mann sitze aktuell in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. 

Wiesbaden: Kindesmissbrauch? Mann aus Taunus festgenommen

Wenige Tage zuvor nahm die Polizei den Mann aus Bergisch Gladbach fest. Er soll Teil eines internationalen Netzwerkes sein. Bei der Auswertung des in seiner Wohnung sichergestellten Materials mit einem Datenvolumen von etwa drei Terabyte fanden sich Hinweise darauf, dass der Deutsche in seiner Wohnung Kinder missbraucht, die Taten gefilmt und weiterverbreitet habe. Außerdem führten Spuren zu den drei weiteren Verdächtigen.

Die Rolle des 38-Jährigen aus dem Taunus ist bislang unklar. Ein weiterer Mann aus dem Raum Wesel sitze mittlerweile ebenfalls in Untersuchungshaft. Der 26-Jährige sei Bundeswehrsoldat. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve der Deutschen Presse-Agentur. Ein vierter Festgenommener aus Langenfeld sollte noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Wiesbaden: „Sie sehen mich fassungslos und bestürzt“

Die Männer sollen nach bisherigen Erkenntnissen über Internet-Chats Bilder ausgetauscht haben. Ob sie sich persönlich kannten, sei noch unklar, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. „Sie sehen mich fassungslos und bestürzt“, sagte Polizeipräsident Uwe Jacob. Die Auswertung des Materials werde längere Zeit in Anspruch nehmen. 

Die Kölner Polizei hat 20 Beamte abgestellt, die unter anderem die riesigen Datenmengen auswerten sollen, um mögliche weitere Täter und Opfer ausfindig zu machen. Bisher gebe es aber keine Hinweise darauf.

marv/tom mit dpa

Auch in Limburg gab es Fälle von Kindesmissbrauch. Ein Schulpfarrer musste deshalb endgültig gehen. Auch in Frankfurt gab es einen Fall von sexuellem Missbrauch. Ein Großvater hat seine zwei Enkeltöchter missbraucht. Das Gericht fällte ein mildes Urteil, wie fnp.de* berichtet.

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