Digitales Lernen

Was eine Medienpädagogin zu WLAN und Tablets an Schulen sagt

Eine von drei Schülergruppen nutzt ein digitales Endgerät. Ist das eine gute Quote?
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Eine von drei Schülergruppen nutzt ein digitales Endgerät. Ist das eine gute Quote?

Grundschulen ohne Handys und Tablets sind weltfremd und Kinder sollten möglichst früh den Umgang mit Computern lernen? Die Medienpädagogik-Professorin Paula Bleckmann sieht das im Interview anders.

Nur ein Drittel der Schulen in Deutschland hat schon WLAN und Tablets. Aber ist das wirklich so schlimm? Nein, meint Paula Bleckmann, Professorin für Medienpädagogik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn im Interview mit fr.de*. „Das Stichwort ‚Früh übt sich, wer ein Meister werden will‘, das stimmt für digitale Medien nicht“, so Bleckmann mit Blick auf Amazon-Gründer Jeff Bezos, Microsoft-Gründer Bill Gates und Apple-Gründer Steve Jobs: Es habe einen Grund, warum die drei ihren eigenen Kindern „erst mit 14 Jahren oder noch später die ersten eigenen Bildschirmgeräte erlaubt haben“, so die Pädagogin.

„Ich will gar kein Bildschirm-Bashing betreiben, ich will auch kein absolutes Tabletverbot an Grundschulen“, betont Bleckmann. Es sei jedoch wichtig, dass Kinder beim Lernen eine intrinsische Motivation - Spaß am Lösen von Matheaufgaben oder Vokabellernen, weil es bei der Kommunikation mit dem Brieffreund hilft - hätten. Lernen am Tablet sei hingegen oft nur ein „notwendiges Übel, um Daddeln zu dürfen“ und eine extrinsische Motivierung, weil das Kind eine Motivation von außen bekomme.

Warum Grundschulen ohne Handys und Tablets nicht weltfremd sind und wieso Kinder nicht abgehängt werden, wenn sie erst später den Umgang mit dem Computer lernen, lesen Sie im Interview mit Paula Bleckmann auf fr.de*.

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*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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