Ermittlungen wegen Mordverdachts

Baby liegt leblos in Bett: Polizei verhaftet Freund der Mutter - nun rückt Frau selbst ins Visier

Würzburg in Bayern: Mutter findet Baby leblos in Bett - Freund verhaftet
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Ein Baby starb in Würzburg. Die Polizei hat den Freund der Mutter verhaftet. (Symbolbild)

Eine Mutter fand ihr Baby im Dezember 2019 leblos im Bett. Das Kind starb. Jetzt wurde der Freund der Mutter verhaftet - doch dann geriet sie selbst ins Visier.

  • Eine Mutter fand ihr Baby leblos im Bett - es starb im Krankenhaus.
  • Die Polizei hatte zunächst den Freund der Frau festgenommen
  • Dann geriet auch die Frau selbst ins Visier der Ermittlungen. 

Update, 29. Februar, 9.25 Uhr: Etwa zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Babys in Unterfranken sind die Ermittlungen fast abgeschlossen. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Würzburg. Mittlerweile werde auch die Mutter des Kindes der Misshandlung von Schutzbefohlenen beschuldigt. Hauptverdächtig sei aber weiter der Lebensgefährte der 21-Jährigen, die nicht in Untersuchungshaft sitzt. Gegen den 23-Jährigen werde wegen Mordes ermittelt. „Er hat sich bislang nicht geäußert“, sagte der Sprecher.

Der Deutsche soll das acht Monate alte Baby im vergangenen Dezember im Raum Gemünden (Landkreis Main-Spessart) getötet haben. Die Mutter, ebenfalls deutsche Staatsangehörige, hatte ihren Sohn am 20. Dezember leblos in seinem Bett gefunden. Bei der Obduktion des kleinen Leichnams entdeckten die Rechtsmediziner Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Zudem könnte der Bub schon vor seinem Todestag misshandelt worden sein. „Wir haben Hinweise auf ältere Verletzungen des Kindes“, sagte der Sprecher. Zum möglichen Motiv ist bisher nichts bekannt. Der 23-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Mutter findet Baby leblos in Bett: Polizei verhaftet ihren Freund - wegen Mordverdachts

Unser Artikel vom 30. Dezember 2019:

Würzburg - Ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Main-Spessart soll das Baby seiner Lebensgefährtin getötet haben. Er sitze wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Würzburg mitteilten. Die Mutter hatte ihren kleinen Sohn am 20. Dezember leblos in seinem Bettchen entdeckt.

Baby stirbt in Würzburg: Freund der Mutter festgenommen

Die Frau (20) alarmiert den Rettungsdienst. Das Kind kam in eine Klinik, wo es jedoch noch am selben Tag starb. Bei der Obduktion entdeckten die Rechtsmediziner Hinweise auf einen gewaltsamen Tod.

Am vergangenen Freitag wurde der 23-Jährige festgenommen. Er hatte mit der Mutter und dem kleinen Jungen zusammengewohnt. Der Haftrichter erließ Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nahm der Mann den Tod des Jungen zumindest billigend in Kauf. 

Nach Tod von kleinem Jungen in Würzburg: Ermittlungen der Polizei laufen

Nähere Angaben machten die Ermittler nicht. Auch zum Wohnort und zum möglichen Motiv gibt es noch keine Informationen. Die Ermittlungen laufen. Dabei geht es laut Polizei auch um die Frage, inwieweit der Mutter strafbares Handeln vorgeworfen werden kann.

Zum Thema Gewaltverbrechen in der Familie:

Eine Mutter soll ihr Kind in einer Otterfinger Wohnung umgebracht haben. Sie saß bereits in Haft. Dann wurde auch der mutmaßliche Vater (29) festgenommen. (Merkur.de*) Ein Mann aus Kempten soll seinen Sohn getötet haben. Aus Rache an der Mutter, die ihn verlassen hatte, schlug er das Baby gegen Möbel. Jetzt ist das Urteil gefallen, wie Merkur.de* berichtete. Am Mittwoch (15. Januar) wurde in Landshut ein toter Säugling gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen - und hat einen schlimmen Verdacht.

In Tirschenreuth machten Polizisten einen schrecklichen Fund. Sie entdeckten ein totes Baby in einer Wohnung. Eine Bekannte der Mutter gab den entscheidenden Hinweis. (Merkur.de*)

Alle Informationen rund um Bayern finden Sie immer bei uns.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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