Schneechaos in den Alpen

Schneechaos schließt vier Hessen ein

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Schneechaos schließt vier Hessen ein - besteht noch Hoffnung?

Vier Hessen sind im Zillertal im Schneechaos gefangen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu - denn es soll weiter schneien. 

Zillertal - Österreich und der Süden Deutschlands versinken im Schnee. Meterhohe Schneewände türmen sich neben Straßen, ganze Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die bayrischen Behörden haben die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. In Teilen Österreichs gilt sogar die höchste Warnstufe. Auch vier Hessen wurde das Schneechaos (Frankfurt Flughafen: Schnee-Chaos! 120 Flüge gestrichen) zum Verhängnis. Sie sitzen auf einer Hütte in den Zillertalen Alpen fest. Die Vorräte gehen ihnen auch langsam aus. extratipp.com* berichtet darüber.

Zillertal: Vier Hessen freuten sich auf gemütlichen Skiurlaub

Eigentlich wollten sich sechs deutsche befreundete Studenten (Biathlon: Dorothea Wierer räkelt sich im knappen Bikini! Private Fotos enthüllt, wie extratipp.com* berichtet), vier von ihnen stammen aus Hessen, einen besonderen Skiurlaub gönnen. Dafür suchten sie sich eine gemütliche Hütte am Berg im Zillertal. Doch der gewaltige Schnee machte den Hessen einen Strich durch die Rechnung. fnp.de* telefonierte mit Kevin K. (Name von der Redaktion auf Wunsch geändert), der mit seinen Freunden im meterhohen Schnee festsitzt. Seine Erzählungen sind spektakulär.

Zillertal: Die vier Hessen wollten die Hütte bereits früher verlassen

Kevin K., der aus dem hessischen Hochtaunus stammt, erzählte der FNP, dass er und seine Freunde wegen der Schneemassen bereits früher von der Hütte in Richtung Tal aufbrechen wollten.

 „Am Neujahrstag klingelte in der Hütte das Telefon. Uns wurde empfohlen, besser schon einen Tag früher abzureisen, bevor uns der Schnee im Tal einschließt.“ Dem Rat der Zillertaler Behörden wollten die vier jungen Hessen und ihre Studienfreunde folgen und bald darauf aufbrechen. Doch dann ging eine Lawine ab. 

Zillertal: Eine Lawine schloss die vier Hessen am Berg ein 

Doch dazu kamen die vier Hessen nicht. „Im Tal ging eine Lawine runter und wir kamen nicht mehr raus.“ Zu der dramatischen Lage in den Zillertaler Alpen kam das nächste Problem hinzu. Wissend die Hütte nicht mehr verlassen zu können, wurde den jungen Männern schnell klar, dass ihre Vorräte nicht lange reichen würden. Die Studenten hatten ihre Vorräte nur für die paar Tage des geplanten Aufenthalts im Zillertal eingeplant. Doch die Hessen hatten Glück. „Eine benachbarte Familie teilt jetzt ihr Essen mit uns, so kommen wir gut durch.“

Zillertal: Die vier Hessen wissen sich die Zeit zu vertreiben

Langweile kommt bei den vier Hessen aber nicht auf. Der Frankfurter Neue Presse berichtete Kevin K., sie würden sich die Zeit auf der eingeschneiten Hütte mitLernen und Brettspielen vertreiben. „Fernsehen geht auch, allerdings müssen wir zweimal am Tag aufs Dach klettern, um den Schnee wegzuschaufeln, damit die Satellitenschüssel frei ist.“ 

Trotz entspannter Gemüter wollen die vier Hessen aber vom Zillertaler Berg wieder ins Tal kommen. Das ist aber alles andere als einfach. Dafür gibt es nur eine Möglichkeit - und die ist nicht ungefährlich.

Zillertal: Es gibt es nur einen Weg aus der Schneehölle

Um die vier Hessen von der Hütte zu bekommen, gibt es nur eine Möglichkeit. Das ist aber alles andere als einfach und zudem gefährlich. Bisher war es aufgrund der anhaltenden Schneefälle nicht möglich, die Studenten auf diese Weise zu retten. „Wir waren ständig in Kontakt mit der Gemeinde vor Ort. Da wir auch wieder an die Uni müssen, ist es uns natürlich wichtig, schnell wieder hier raus zu kommen", so Kevin K. Eigentlich hätten die vier Hessen und ihre Freunde am Wochenende gerettet werden sollen. Noch am 9. Januar meinte Kevin K.: „Am Wochenende soll dann der Hubschrauber kommen - die Autos müssen leider erst mal hier bleiben.“ Doch die geplante Rettung musste wieder abgeblasen werden (Flughafen Frankfurt: Zoll stellt Gangster geniale Paket-Falle - es passiert).

Zillertal: Die vier Hessen müssen weiter auf der Hütte ausharren

Am 10. Januar informierte der junge Hesse die Frankfurter Neue Presse darüber, dass die geplante Rettung am Wochenende abgesagt werden musste. Sehr zum Frust der Studenten, denn nun werden die Vorräte wirklich knapp. Deshalb soll voraussichtlich am Freitag (11. Januar) ein Helikopter Nahrungsmittel und Medikamente für den Notfall über der eingeschlossenen Hütte in den Zillertaler Alpen abwerfen. Wie Kevin K. der FNP mitteilte, soll das das österreichische Landesheer aktuell noch damit beschäftigt sein, Menschen aus den lawinengefährdeten Gebieten zu retten. Darüber seien die vier Hessen und ihre Freunde über das Telefon informiert worden. Wann die Rettung erfolgen wird, ist bisher noch unklar. 

Gerade diskutieren unsere Leser auch über diese Meldung: Junge Polin in VW Golf folgt blind dem Navi! Es endet total verheerend.

* extratipp.com und fnp.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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