WHO veröffentlicht Studie 

950 Milliarden Euro: Darum kosten Raucher die Weltwirtschaft so viel

+
Rauchen ist nicht nur ungesund - es kostet die Weltwirtschaft auch Milliarden Euro. 

Genf - Dass Rauchen ungesund ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Nun zeigt eine Studie, dass auch die Weltwirtschaft unter dem Konsum zu leiden hat. 

Raucher und Tabakkauer kosten die Weltwirtschaft laut Weltgesundheitsorganisation WHO eine Billion US-Dollar im Jahr. Das entspricht etwa 950 Milliarden Euro. Die Summe verteilt sich auf die Behandlung raucherspezifischer Krankheiten und auf entgangene Produktivität durch Arbeitsausfälle, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der WHO zusammen mit dem Nationalen Krebsinstitut der USA hervorgeht. 

Programme zur Eindämmung des Rauchens lohnten sich finanziell, heißt es darin. Dazu gehören Preis- und Steuererhöhungen, Werbeverbote, Warnungen vor den Folgen des Rauchens und Entwöhnungsangebote. Auch Länder mit Tabakindustrien müssten bei einem Rückgang des Rauchens keine wirtschaftlichen Einbußen fürchten. Es bleibe genug Zeit, für Tabakbauern einen Lebensunterhalt mit anderen Produkten zu organisieren.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Microsoft startet Vorverkauf seiner neuen Konsole Xbox One X

Microsofts neues Konsolen-Modell Xbox One X können nun auch Nutzer in Deutschland vorbestellen.
Microsoft startet Vorverkauf seiner neuen Konsole Xbox One X

Katar verhindert angeblich saudische Flüge nach Mekka

Katar verweigert der staatlichen saudischen Fluggesellschaft nach deren Angaben bislang die Landeerlaubnis, um Pilger aus dem Emirat zur Hadsch-Wallfahrt nach Mekka zu …
Katar verhindert angeblich saudische Flüge nach Mekka

Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte

Kalte Nächte im April - Apfelbauern in den wichtigen Anbaugebieten am Bodensee und im Alten Land erwarten deswegen nun massive Schäden. Die Landwirte rechnen mit einer …
Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte

Siemens verliert Streit um Turbinen vor Moskauer Gericht

Siemens hat im Streit um sanktionswidrig auf die Halbinsel Krim gebrachte Gasturbinen eine Niederlage erlitten.
Siemens verliert Streit um Turbinen vor Moskauer Gericht

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.