Mobilität

ADAC-Umfrage: Regierung soll Straßennetz und ÖPNV ausbauen

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Autos auf einer Landstraße bei Rommerskirchen. Foto: Federico Gambarini

München (dpa) - Den Menschen in Deutschland liegt einer Umfrage zufolge besonders der Verkehr in ländlichen Gebieten am Herzen.

Die künftige Bundesregierung soll sich vor allem um den Ausbau des Straßennetzes (65 Prozent) sowie der Mobilität im ländlichen Raum (62 Prozent) kümmern, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des ADAC ergab. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) sprachen sich zudem für ein bundesweites einheitliches digitales Ticketsystem im Nahverkehr aus, wie die am Sonntag veröffentlichte Untersuchung ergab. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" darüber berichtet.

"Gerade im ländlichen Raum erwarten die Menschen rasche Maßnahmen der Politik, die ihre persönliche Mobilität verbessern", sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker. "Das reicht von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr bis hin zu höherer Verkehrssicherheit durch moderne Infrastruktur."

Wichtig sind den meisten Menschen auch Umweltthemen: So sprachen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge "ambitioniert" zu verschärfen. Ebenfalls gut die Hälfte (54 Prozent) ist dafür, für den Übergang in eine CO2-freie Mobilität einen Rahmen festzulegen, der zeitlich und wirtschaftlich verlässlich ist. Und nur ein knappes Drittel (31 Prozent) plädiert dafür, Diesel weiterhin steuerlich zu begünstigen.

Gleichzeitig will eine deutliche Mehrheit aber nicht mehr Geld ausgeben. Lediglich 16 Prozent stimmten der These zu, dass die Kosten für das Autofahren steigen sollten, um die Klimaschutzziele zu erreichen; 61 Prozent wollen an der Pendlerpauschale festhalten.

ADAC-Umfrage

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