Angebot abgegeben

Airbus bringt Eurofighter als Tornado-Nachfolger ins Spiel

Eurofighter der Bundeswehr im estländischen Ämari. Der Hersteller Airbus sähe es gern, wenn die Bundeswehr ihre in die Jahre gekommenen Tornados durch den Eurofighter ersetzen würde. Foto: Rainer Jensen
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Eurofighter der Bundeswehr im estländischen Ämari. Der Hersteller Airbus sähe es gern, wenn die Bundeswehr ihre in die Jahre gekommenen Tornados durch den Eurofighter ersetzen würde. Foto: Rainer Jensen

Berlin (dpa) - Als möglichen Nachfolger für das in die Jahre gekommene Kampfflugzeug Tornado bei der Bundeswehr bringt Airbus den Eurofighter in Stellung. Gemeinsam mit der Eurofighter GmbH übergab der europäische Flugzeugbauer sein Angebot, den Eurofighter weiter zu entwickeln.

«Der Eurofighter ist bereits heute das Rückgrat der deutschen Luftwaffe und damit die logische Variante für die mittelfristige Übernahme der Fähigkeiten des Tornado», sagte Bernhard Brenner, Vertriebschef von Airbus Defence and Space.

Erwartet wird, dass die Bundeswehr den Tornado 2025 außer Dienst stellt. Die Frage ist, ob zusätzliche Eurofighter seine Funktionen übernehmen können oder ob ein amerikanisches Flugzeug gekauft wird. Die Luftwaffe verfügt laut Brenner über 130 Eurofighter und 90 Tornados.

Aus Sicht von Airbus könnte ein weiter entwickelter Eurofighter auch die Basis für die nächste Generation europäischer Kampfjets bilden, die Deutschland und Frankreich im vergangenen Jahr vereinbart haben. Für diese Neuentwicklung soll im Juni ein Zeitplan vorgelegt werden.

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