Kampfjet-Projekt

Airbus und Dassault vereinbaren Kooperation

Eurofighter der Bundeswehr auf dem Vorfeld des Hauptstadtflughafens BER zu Internationalen Luftfahrtaustellung ILA 2018. Foto: Ralf Hirschberger
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Eurofighter der Bundeswehr auf dem Vorfeld des Hauptstadtflughafens BER zu Internationalen Luftfahrtaustellung ILA 2018. Foto: Ralf Hirschberger

Berlin (dpa) - Die Flugzeugbauer Airbus und Dassault haben eine Kooperation zum Bau eines neuen europäischen Kampfjets vereinbart.

Die beiden Firmen hätten ein Abkommen zur Entwicklung und Produktion von Kampfflugzeugen der nächsten Generation geschlossen, erklärten Dassault-Chef Eric Trappier und Airbus-Rüstungsvorstand Dirk Hoke auf der Luftfahrtausstellung ILA in Berlin.

«Wir wollen strategische Autonomie für Europa», sagte Trappier. Die neuen Kampfjets sollen bis 2035 oder 2040 die Kampfjets Eurofighter und Rafale ergänzen und schließlich ersetzen. Nun warte man auf die nächsten Schritte der politischen Seite.

Die beiden Länder hatten beim deutsch-französischen Ministerrat im vergangenen Sommer grundsätzlich vereinbart, gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte damals bereits Mitte 2018 als Termin für einen Fahrplan genannt. Das neue Flugzeug soll langfristig die aktuellen Flotten ersetzen. In der Vergangenheit hatten die beiden Länder auf konkurrierende Modelle gesetzt - Frankreich hat seinen von Dassault gebauten Rafale-Jet, Deutschland den Eurofighter von Airbus.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly besucht an diesem Donnerstag ihre Amtskollegin Ursula von der Leyen. Gemeinsam besuchen sie die ILA. Im Zentrum des Treffens wird die Rüstungskooperation stehen.

Koalitionsvertrag

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