„Gehen ganz bewusst einen Schritt weiter“

Revolution an der Aldi-Kasse - Kunden müssen sich umstellen

Aldi plant eine revolutionäre Neuerung. Fast alle Kunden müssen ihr Verhalten an der Kasse dann umstellen.

Essen/Mülheim a.d.R. - Wie express.de berichtet, wird es sowohl bei Aldi Süd als auch bei Aldi Nord in Zukunft keine Einwegtüten - ob aus Plastik oder aus Papier - mehr geben. „Wir gehen ganz bewusst einen Schritt weiter und verzichten nicht nur auf umweltbelastende Plastik-Wegwerftüten, sondern auch auf die vielerorts gängigen Papiervarianten“, wird Philipp Skorning, Group Buying Director für Qualitätswesen und Corporate Responsibility bei Aldi Süd, zitiert.

Nach der Umstellung soll es bei Aldi nur noch Mehrwegtaschen geben. Das Unternehmen will dazu, so der Bericht, eine langlebige, größtenteils aus Recycling-Material produzierte Tragetasche ins Sortiment aufnehmen. Diese soll es bereits ab Oktober diesen Jahres bei Aldi Süd in der Region München und bei Aldi Nord im Bereich Berlin geben. Die Umstellung auf plastik- und papierfreie Taschen soll bis Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Um die Kunden bereits jetzt auf die schrittweise Abschaffung einzustellen, wird die Plastiktüte statt zehn bzw. 15 Cent in Zukunft 20 Cent kosten.

Aldi plant in diesem Jahr noch weitere weitreichende Veränderungen. So will der Discounter massiv in den USA investieren. Auch gegen Pfandbetrüger will das Unternehmen weiter mit technischen Veränderungen vorgehen. In der Vergangenheit war Aldi immer wieder Kritik und Häme ausgesetzt. So verbreitete sich beispielsweise ein gefälschtes Prospekt, auf dem Waffen zur Selbstverteidigung angepriesen wurden

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