Verstaatlichung ausgeschlossen

Alitalia-Sonderverwalter leiten Verkaufsprozess ein

+
Flugzeuge der Alitalia stehen auf dem Flughafen "Leonardo da Vinci" in Rom. Foto: -/epa/Ansa/Illustration

Rom (dpa) - Die Sonderverwalter von Alitalia haben offiziell den Verkaufsprozess für die angeschlagene italienische Airline eingeleitet.

Bis zum 5. Juni könnten potenzielle Käufer unverbindlich ihr Interesse an der Fluggesellschaft anmelden, hieß es am Mittwochabend in einer Mitteilung. Vor zwei Wochen war Alitalia unter die Regie der drei Sonderverwalter gestellt worden, nachdem ein Rettungsversuch gescheitert war.

In einem Referendum hatte sich die Belegschaft gegen einen Sanierungsplan ausgesprochen, der drastische Sparmaßnahmen vorgesehen hatte. Daraufhin hatte das Unternehmen einen Antrag auf Sonderverwaltung gestellt. Die italienische Regierung wirbt um Käufer, um die Auflösung von Alitalia zu verhindern. Sie hatte eine Verstaatlichung der Fluggesellschaft als Lösung der Krise mehrmals ausgeschlossen.

Mitteilung Alitalia

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen …
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus

Frankfurt/Main (dpa) - Der jüngste Rundumschlag von Donald Trump hat den Dax am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Der US-Präsident heizte den Handelskonflikt weiter …
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus

Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück

Köln (dpa) - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück

Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp ausgesprochen.
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.