Wachstumsplätze

Amazon kündigt über 2000 neue Jobs in Deutschland an

+
Anfang Januar hatte Amazon bereits angekündigt, 100 000 neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Foto: Christoph Dernbach

Seattle (dpa) - Der weltgrößte Online-Händler Amazon will in diesem Jahr über 15 000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen und davon sollen mehr als 2000 auf Deutschland entfallen.

Es gehe dabei um unterschiedliche Qualifikationen und Berufserfahrungen – "von Ingenieuren über Software-Entwickler bis hin zu Berufseinsteigern und Auszubildenden", kündigte Amazon an.

In Großbritannien will Amazon auch nach der Brexit-Entscheidung die Zahl der Stellen in diesem Jahr um 5000 auf rund 24 000 erhöhen.

Anfang Januar hatte Amazon bereits angekündigt, 100 000 neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Bis Mitte 2018 solle die Zahl der Vollzeitstellen im Land von 180 000 auf 280 000 erhöht werden, hieß es damals.

Der Konzern hat wegen seiner ambitionierten Wachstumspläne mit einem großen Cloud-Geschäft und neuen Produkten wie der digitalen Sprachassistentin Alexa einen hohen Bedarf an Fachleuten.

Zugleich war die Arbeitsplatz-Offensive des Shopping-Riesen in den USA aber auch Wasser auf die Mühlen des US-Präsidenten Donald Trump, der im Wahlkampf einen Job-Boom versprochen hatte. Auch andere US-Unternehmen hatten angekündigt, Arbeitsplätze in den USA zu schaffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Bei Aldi, Penny, Kaufland & Co.: Salmonellen-Alarm in Bio-Eiern

Verbraucherbehörden schlagen Alarm: Eine Charge von Bio-Eiern könnte von Salmonellen-Bakterien betroffen sein.
Bei Aldi, Penny, Kaufland & Co.: Salmonellen-Alarm in Bio-Eiern

Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil

Aldi Süd hat seit einigen Tagen einen Aufstell-Swimming-Pool im Angebot. Eigentlich ideal für eine Abkühlung im Garten. Doch er hat einen großen Nachteil.
Aldi Süd hat Swimming-Pool im Angebot - doch er hat einen großen Nachteil

EU-Firmen klagen über unfairen Wettbewerb in China

Europäische Firmen fühlen sich in China ungerecht behandelt. Doch statt auf Konfrontation und Strafzölle wie die USA zu setzen, wünschen sie sich von der EU einen …
EU-Firmen klagen über unfairen Wettbewerb in China

General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab

Über Jahrzehnte zählte GE zu den Schwergewichten der US-Wirtschaft. Doch der Konzern steckt in der Krise. Und nun muss der Industrie-Dino einen weiteren Schlag …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.