Neues Modell

Apple bringt günstigeres iPad auf den Markt - für ganz bestimmte Zielgruppe

Tim Cook, Geschäftsführer von Apple, spricht bei einer Veranstaltung in der Lane Technical College Prep High School.
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Tim Cook, Geschäftsführer von Apple, spricht bei einer Veranstaltung in der Lane Technical College Prep High School.

Apple hat am Dienstag seine Pläne für die Zukunft publik gemacht und geht mit einem kostengünstigerem iPad in die Offensive. Damit will der Konzern vor allem eine Art von Kunden ansprechen.

Apple will mit einem verbesserten Modell seines iPad-Tablets stärker in Schulen Fuß fassen. Das Gerät unterstützt jetzt auch den Apple-Stift, der bisher nur mit den teureren Pro-Modellen funktionierte, kündigte der Konzern am Dienstag in Chicago an.

Die neue iPad-Version wird in Deutschland ab 349 Euro verkauft und ist damit 50 Euro günstiger als das bisher günstigste iPad. In den USA bleibt der Startpreis bei 329 Dollar für Verbraucher und 299 Dollar für Schulen.

Lesen Sie auch: Home Pod und iPad: Das taugen die neuen Geräte von Apple wirklich

Zudem gibt es neue Software, über die Lehrer mit ihren Klassen digital Arbeiten können. Für Schulen lässt Apple auch erstmal einen einfachen Profil-Wechsel auf den iPads zu - es reicht nur, Benutzername und Passwort einzugeben. Normalerweise sind iPhones und iPads fest an ein Apple-Nutzerprofil gebunden. Das kostenlose Speichervolumen auf Apples iCloud-Servern für Schüler wurde von bisher 5 Gigabyte auf 200 Gigabyte hochgeschraubt.

Sogar digitales Sezieren soll möglich sein

Die Kombination aus Stift und schnellem Prozessor soll auch Anwendungen wie zum Beispiel das digitale Sezieren eines Froschs auf dem Bildschirm erlauben. Apple-Manager Greg Joswiak betonte bei einem Apple Event in Chicago, dass solche Anwendungen mit anderen in Schulen gängigen Computer-Geräten nicht möglich seien. Im für Apple wichtigen US-Markt hat inzwischen Google mit seinen günstigen Chromebook-Laptops und kostenlosen Web-Anwendungen für E-Mail oder Textverarbeitung die Führung übernommen.

Sehen Sie auch: Nach Apple-Skandal: So könnt ihr herausfinden, ob auch euer iPhone gedrosselt wurde

dpa

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