Legen um 1,9 Prozent zu

Arbeitskosten in Deutschland steigen stärker als in der EU

+
Die Arbeitskosten beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den jeweiligen Ländern. Foto: Arne Dedert

Wiesbaden (dpa) - Die Arbeitskosten sind in Deutschland erneut stärker gestiegen als im Schnitt der Europäischen Union.

Im zweiten Quartal dieses Jahres legten die Kosten pro geleistete Arbeitsstunde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Der durchschnittliche Anstieg in der EU betrug ebenso wie der Einzelwert für Frankreich 1,4 Prozent. Deutlich teurer wurde die Arbeit in Rumänien, Lettland und Bulgarien, während die Arbeitskosten in Finnland, Italien und Luxemburg rückläufig waren.

Für das dritte Quartal nannte das Bundesamt eine noch stärkere Steigerung von 2,5 Prozent in der Jahresfrist. Für diesen Zeitraum liegen aber noch keine Vergleichswerte aus den anderen EU-Staaten vor.

Die Arbeitskosten beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den jeweiligen Ländern. Die Werte setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen.

Mitteilung Destatis

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Griechenland-Rettung vor dem Abschluss

Noch eine letzte Nachtsitzung, dann war das Paket geschnürt: Der Euro-Rettungsschirm für Griechenland wird eingeklappt - verbunden mit großen Hoffnungen für das …
Griechenland-Rettung vor dem Abschluss

Lufthansa bittet Kunden um Entschuldigung

Frankfurt/Main (dpa) - Der Lufthansa-Konzern hat seine Kunden um Entschuldigung für die massenhaften Verspätungen und Flugausfälle der vergangenen Monate gebeten.
Lufthansa bittet Kunden um Entschuldigung

Zölle auf US-Produkte in Kraft

US-Präsident Donald Trump ließ sich durch alle diplomatischen Bemühungen der EU nicht beirren. Jetzt kommt im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten der europäische …
Zölle auf US-Produkte in Kraft

Opec-Länder einigen sich auf höhere Ölförderung

Die Opec hat ihr selbst auferlegtes Förderlimit zuletzt nicht voll ausgeschöpft. Das soll sich im kommenden Halbjahr ändern, einige Länder dürfen nun wieder mehr …
Opec-Länder einigen sich auf höhere Ölförderung

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.