Lebensmittel und Elektro

Aufspaltung von Metro mit Börsenstart vollzogen

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Börsengang der neuen Metro in Frankfurt am Main. Trotz des Widerstands einiger Aktionäre hat der Handelskonzern Metro seine Aufspaltung in einen Lebensmittelhändler und einen Elektronikanbieter vollzogen. Foto: Arne Dedert

Düsseldorf/Frankfurt (dpa) - Mit dem Börsenstart zweier unabhängiger Unternehmen ist die Aufteilung von Deutschlands einst größtem Handelskonzern Metro am Donnerstag abgeschlossen worden.

Die Aktien des Lebensmittelhändlers Metro mit den Metro-Großmärkten und Real und die Aktien des Elektronikhändlers Ceconomy mit MediaMarkt und Saturn werden in Frankfurt und Luxemburg an der Börse gehandelt.

Beide Unternehmen versprechen sich mehr Börsenwert, weil Mischkonzerne wie die bisherige Metro in der Regel an der Börse schlechter bewertet werden als klar fokussierte Unternehmen. "Die neue Metro tritt als klar positionierter Großhandels- und Lebensmittelspezialist an", sagte Metro-Vorstandschef Olaf Koch.

Die Aufspaltung brachte den Anlegern am Donnerstag zunächst jedoch nur einen kleinen Gewinn ein. Die Kurse der beiden neuen Unternehmen summierten sich am Morgen auf 29,245 Euro - ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem letzten Xetra-Kurs der alten Metro-Aktie. Das Lebensmittelgeschäft unter dem Börsenkürzel B4B kostete kurz nach dem Börsenstart 19,20 Euro je Anteil, der Elektronikhandel mit dem Kürzel CEC wurde mit 10,045 Euro gehandelt.

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