"Alarmstufe eins"

Ausbreitung des Coronavirus schickt Wall Street auf Talfahrt

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Ein Händler an der Wall Street. Foto: -/XinHua/dpa/Archivbild

New York (dpa) - Die US-Börsen haben wegen der wirtschaftlichen Sorgen rund um die Coronavirus-Ausbreitung starke Verluste verzeichnet.

Der Dow Jones Industrial, der Mitte Februar noch bei über 29 500 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte, sackte zum Handelsstart unter die Marke von 28 000 Punkten ab. Allerdings erholte sich der Wall-Street-Index anschließend teilweise von diesem Tief seit Mitte Dezember.

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Der marktbreite S&P 500 verlor 2,56 Prozent auf 3252,39 Punkte und der technologielastige Nasdaq-100-Index büßte 3,03 Prozent auf 9162,40 Zähler ein.

Die Anzahl der Infizierten ist in Italien übers Wochenende deutlich gestiegen, in China ist die Zahl der Toten durch das Virus sprunghaft angestiegen und auch Südkorea ist zunehmend betroffen.

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"Die neuen Fälle in Italien zeigen, dass die Lage ernst ist. Für Aktionäre bedeutet dies Alarmstufe eins", schrieb Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research. Investoren dürften nun verstärkt auf unterstützende Maßnahmen der Notenbanken setzen - und auf als sicher geltende Staatsanleihen: Zehnjährige US-Bonds stiegen im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Sommer 2016.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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