Vierte Verhandlungsrunde

Bahn: Tarifeinigung mit GDL noch dieses Jahr möglich

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Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gingen am Donnerstag in die 4. Runde.

Berlin - Die vierte Verhandlungsrunde der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat begonnen. Eine zügige Einigung ist möglich.

Die Deutsche Bahn hält in den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) eine zügige Einigung für möglich. „Ich persönlich kann mir vorstellen, in diesem Jahr fertig zu werden“, sagte Personalvorstand Ulrich Weber zum Auftakt der vierten Verhandlungsrunde am Donnerstag in Berlin. Darin sollte die Arbeitnehmerseite erstmals auch ein Entgelt-Angebot erhalten; die GDL verlangt vier Prozent mehr Geld für die rund 35 000 Beschäftigten des Zugpersonals. Bislang haben beide Seiten über eine Entlastung und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verhandelt.

GDL fordert Belastungssenkung

„Arbeitszeit und Belastungssenkung ist unser Hauptthema“, machte GDL-Vizechef Norbert Quitter deutlich. Er forderte unter anderem klare Regelungen bei Zulagen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie weniger Überstunden für Teilzeit-Beschäftigte. „Wir haben sehr oft den Hinweis erhalten: Es geht nicht“, sagte Quitter mit Blick auf die ersten drei Verhandlungsrunden. Auf eine Einigung noch in diesem Jahr legte er sich nicht fest. „Da wäre ich etwas vorsichtiger.“

Die Verhandlungsrunde sollte bis zum späten Abend dauern und am Freitagvormittag fortgesetzt werden. Einen weiteren Termin gibt es am 28. November in Frankfurt. Die Bahn verhandelt parallel mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, die Verbesserungen für 150 000 Beschäftigte erreichen will, darunter auch das Zugpersonal. Beide Seiten treffen sich am 23. November wieder in Berlin.

dpa

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