Hunderte Regionalzüge bestellt

Österreich schließt Milliardendeal mit Bombardier ab

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Das computeranimierte Foto zeigt einen Talent-3-Zug aus der Fertigung von Bombardier.

Berlin/Wien - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben beim Hersteller Bombardier Transportation bis zu 300 Züge für den Nah- und Regionalverkehr bestellt. Zumindest die ersten Züge werden in Deutschland hergestellt.

Ein entsprechender Rahmenvertrag für die Züge des neuen Typs "Talent 3" sei nun unterzeichnet worden, teilte der Konzern in Berlin mit. Der Auftrag habe einen Wert von rund 1,8 Milliarden Euro.

Fest vereinbart wurde bereits die Lieferung von 21 Zügen mit einem Auftragswert von 150 Millionen Euro. Diese werden von September an im Werk Hennigsdorf bei Berlin hergestellt und bis 2019 geliefert, wie ein Bombardier-Sprecher sagte. Für die Folgeaufträge seien die Produktionsstandorte noch nicht festgelegt.

"Dieser Rahmenvertrag ist ein Riesenerfolg für Bombardier", meinte Christian Diewald, Geschäftsführer der Bombardier Transportation Austria GmbH, laut Pressemitteilung. Von den Vorgängermodellen der "Talent"-Familie seien rund 1400 Züge in Europa und Kanada im Einsatz.

Bombardier Transportation mit seiner Zentrale in Berlin ist die Zugsparte des kanadischen Flugzeug- und Bahnkonzerns Bombardier. Sie hat fast 40 000 Beschäftigte, davon rund 8500 in Deutschland. Bei der laufenden Umstrukturierung sollen bis Ende 2018 weltweit 5000 Arbeitsplätze wegfallen.

dpa

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