Zahlungsabwickler

Wirecard-Aktie bricht nach Bericht über Geldströme ein

+
Der seit September im Dax notierte Konzern Wirecard profitierte vom Boom beim Online-Shopping. Foto: Peter Kneffel

Frankfurt/Main (dpa) - Trotz eines scharfen Dementis von Wirecard zu einem kritischen Bericht der "Financial Times" ist die Aktie des Zahlungsabwicklers am Mittwoch eingebrochen. Am Ende stand ein Verlust von mehr als 13 Prozent zu Buche. Zwischenzeitlich waren die Papiere um rund ein Viertel abgestürzt auf den tiefsten Stand seit Mitte November.

Wirecard war einem Bericht der "Financial Times" zufolge im vergangenen Jahr intern verdächtigen Geschäftspraktiken nachgegangen. Die Zeitung bezog sich in ihrer Online-Ausgabe am Mittwoch auf eine von ihr eingesehene interne Präsentation, die sich mit zweifelhaften Geldströmen beschäftigt haben soll.

Eine Wirecard-Sprecherin sagte, das Unternehmen aus Aschheim bei München halte den Bericht für "völlig substanzlos". Das Unternehmen dementiere ein Fehlverhalten wie in dem "FT"-Bericht beschrieben und nehme alle Vorgaben zur Einhaltung von Gesetzen sehr ernst.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Mit 58 Jahren in den Ruhestand: Das müssen Sie dabei beachten

Mit 58 Jahren aus dem Berufsleben aussteigen: Wir sagen Ihnen, was Sie dabei beachten sollten - und wie der frühe Ruhestand gelingen kann.
Mit 58 Jahren in den Ruhestand: Das müssen Sie dabei beachten

Ärger für Bankkunden: Strafzinsen greifen 2020 um sich - CSU-Mann warnt vor „Spirale“

Auf Erspartes kaum Zinsen zu bekommen, ist für viele Bankkunden ohnehin ein Ärgernis. Einige Institute greifen inzwischen aber sogar zu Negativzinsen - und bitten die …
Ärger für Bankkunden: Strafzinsen greifen 2020 um sich - CSU-Mann warnt vor „Spirale“

Münchner Jung-Autobauer wollten 50 Millionen in 30 Tagen - nun steht das Ergebnis fest

Ein völlig neues Automobil wollen Mittzwanziger aus München auf die Straße bringen - ohne Großinvestoren. 50 Tage später steht ein erstes Ergebnis fest.
Münchner Jung-Autobauer wollten 50 Millionen in 30 Tagen - nun steht das Ergebnis fest

Immer mehr Kreditinstitute führen Strafzinsen ein

Auf Erspartes kaum Zinsen mehr zu bekommen, ist für viele Bankkunden ohnehin schon ein Ärgernis. Einige Institute greifen inzwischen aber sogar zu Negativzinsen - und …
Immer mehr Kreditinstitute führen Strafzinsen ein

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.