Fusions-Aus und weniger Umsatz

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

+
Der angestrebte Zusammenschluss der Deutchen Börse mit der London Stock Exchange (LSE) gilt als gescheitert. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Börse tritt wegen des erwarteten Scheiterns ihrer Fusion mit der Londoner LSE und sinkender Umsätze auf die Kostenbremse.

In Finanzkreisen wurden Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) bestätigt, wonach der Konzern kurzfristig Einsparungen "in mindestens zweistelliger Millionenhöhe" plant.

Zudem gelte zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der angestrebte Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) gilt als gescheitert, seit London sich weigert, weitere Auflagen der Brüsseler Wettbewerbshüter zu erfüllen. In der nächsten Woche wird die Entscheidung der EU-Kommission erwartet. Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte den Bericht nicht kommentieren.

Mitteilung LSE 26.2.2017

Ad-hoc-Mitteilung Deutsche Börse 26.2.2017

Erklärung Aufsichtsrat Deutsche Börse zu Kengeter 7.2.2017

Deutsche Börse zu Ermittlungen gegen Kengeter 1.2.2017

Deutsche Börse zu Kengeters Aktienkäufen

Kengeter-Interview u.a. zu Aktienkäufen 23.1.2016

Deutsche Börse zu Fusionsvorhaben

LSE zu Fusionsvorhaben

Fragen und Antworten hessische Börsenaufsicht zur Fusion

Infos zu geltendem EU-Fusionskontroll-Recht

Kenndaten der EU-Kommission zur Fusion von Deutscher Börse und LSE

Bafin zu Insiderhandel

Analystenschätzungen zu Deutsche-Börse-Ergebnis

Geschäftsberichte Deutsche Börse

Kennzahlen Deutsche Börse

Bericht "Süddeutsche Zeitung" (mit Bezahlschranke)

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Netflix-Aktie stürzt ab

Meist verwöhnt Netflix seine Anleger mit glänzenden Quartalszahlen, doch diesmal kann der Streaming-Riese nicht überzeugen. An der Börse fällt die Reaktion heftig aus.
Netflix-Aktie stürzt ab

Krise bei Thyssenkrupp: Aufsichtsratschef schmeißt hin

Übernehmen Finanzinvestoren bei Thyssenkrupp das Ruder? Nach dem Abgang des Vorstandschefs verlässt auch der Aufsichtsratschef den Industriekonzern. Nun dürften viele …
Krise bei Thyssenkrupp: Aufsichtsratschef schmeißt hin

Thyssenkrupp-Krise spitzt sich zu: Aufsichtsratschef geht

Bei Thyssenkrupp hinterlässt der Druck von Großaktionären immer tiefere Spuren. Nach dem Abgang des Vorstandschefs verlässt auch der Aufsichtsratschef den …
Thyssenkrupp-Krise spitzt sich zu: Aufsichtsratschef geht

Deutsche Bank mit unerwartet hohem Gewinn

Nach einer Verlustserie und einem eiligen Chefwechsel überrascht die Deutsche Bank mit guten Nachrichten. Der Gewinn im zweiten Quartal fällt deutlich höher aus als …
Deutsche Bank mit unerwartet hohem Gewinn

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.