Prognose der Bundesbank

Deutsche Wirtschaft hat im Frühjahr an Tempo gewonnen

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Die Hochkonjunktur setzt sich der Bundesbank zufolge fort, verliert aber an Tempo. Foto: Daniel Bockwoldt

Frankfurt/Main (dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung der Bundesbank im zweiten Quartal wieder etwas an Tempo gewonnen.

"Nach dem verhaltenen Wachstum zu Jahresbeginn 2018 dürfte die deutsche Wirtschaft im Frühjahr wohl wieder kräftiger expandieren", schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht für Juni.

Dämpfende Faktoren aus dem Winterquartal wie die starke Grippewelle seien ausgelaufen. Zugleich jedoch habe sich die Industrie zuletzt schwunglos entwickelt. Somit werde "das gesamtwirtschaftliche Expansionstempo ... voraussichtlich weiter nicht an die hohen Steigerungsraten des vergangenen Jahres heranreichen".

Das spiegelt sich auch in der jüngsten Konjunkturprognose der Bundesbank wider, die bereits am vergangenen Freitag vorgelegt worden war. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) in Deutschland dürfte demnach 2018 bereinigt um den Effekt von Kalendertagen um 2,0 Prozent steigen. Bei ihrer vorherigen Prognose im Dezember hatten die Volkswirte der Bundesbank noch 2,5 Prozent Plus erwartet.

Nun konstatierte die Bundesbank: Die Hochkonjunktur setze sich fort, verliere aber an Tempo. Für Gegenwind sorgt unter anderem der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union. Für 2019 sagt die Bundesbank 1,9 Prozent Wirtschaftswachstum voraus, für 2020 dann 1,6 Prozent.

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