DVB-T-Umstellung

Dieser Vodafone-Brief ist echt - Verbraucherzentrale warnt dennoch vor ihm

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Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kritisiert Vodafone wegen dieses Schreibens.

Mainz - Offizielle Aufmachung, behördliche Sprache: Vodafone wollte seine Kunden mit einem Werbeschreiben zu einem Wechsel ins Kabelnetz bewegen. Deswegen gibt es jetzt Ärger mit der Verbraucherzentrale.

Er sieht aus wie ein offizieller Behördenbrief. Ein rosa-farbener Umschlag, darin ein gräuliches Stück Papier, auf dem im behördlicher Aufmachung gewarnt wird: „DVB-T-Abschaltung erfordert Umstellung auf moderne TV-Versorgung“. Dringenden Handlungsbedarf gebe es, wenn man jetzt noch mit dem alten DVB-T-Standard Fernsehen schauen würde, denn ab Ende März sei damit Schluss. Deswegen verweist der Brief als Alternative auf das Glasfaser-Netz von Vodafone.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat das Schreiben als irreführende Werbung kritisiert. „Wer Fernsehen über DVB-T schaut, benötigt keinen neuen Kabelvertrag, sondern lediglich einen DVB-T2-kompatiblen Fernseher oder ein entsprechendes Empfangsgerät“, sagt Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale in einer Mitteilung und kritisiert das Unternehmen Vodafone: „Bereits bei der Einführung von DVB-T vor über zehn Jahren gab es ähnliche irreführende Werbung, damals noch unter dem Namen Kabel Deutschland.“

Tatsächlich wird am 29. März in Ballungsgebieten auf den neuen Standard DVB-T2 umgestellt. Der bringt vor allem hochauflösendes Fernsehen ins Haus, kann aber auch zu Probleme führen. Welche das sind, und wie man ihnen begegnet, erfahren Sie hier. Nach der Umstellung können Haushalte mit Antennenempfang dann auch Sender wie Tagesschau24, ZDF.info oder One in HD empfangen - im Unterschied übrigens zum Kabelnetz von Vodafone. Dort sind die Sender nur in Standardqualität zu sehen.

bew

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