Verkürzung der Arbeitszeit

Einigung mit Gewerkschaften: Deutsche Bank berät samstags

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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Samstagsarbeit bei der Deutschen Bank: Das Institut hat sich mit Gewerkschaften darauf geeinigt, dass 400 Angestellte in den acht neuen Beratungscentern an diesem Tag arbeiten.

"Für die Beschäftigten konnten zum Ausgleich eine Verkürzung der Arbeitszeit und Schutzregelungen ausgehandelt werden", erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Die Vereinbarung sieht Verdi zufolge eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 36 Stunden vor. Beschäftigte, die aus familiären Gründen, wegen eines Ehrenamtes oder beruflicher Weiterbildung keine Zeit haben, können sich von dem Samstagsdienst befreien lassen.

Wer fünf Samstage gearbeitet hat, bekommt einen zusätzlichen freien Tag. Nach Angaben der Gewerkschaft Deutscher Bankangestellten Verband (DBV) sind die Einsätze grundsätzlich auf zwei Samstage im Monat begrenzt, es sei denn, der Mitarbeiter will mehr. Die Vereinbarung gilt rückwirkend und ist bis Ende 2019 befristet.

Als erstes Beratungscenter hatte Ende Januar der Standort in Wuppertal die Arbeit aufgenommen. Die Beratungscenter sind samstags von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Kunden sollen sich damit auch außerhalb der Filial-Öffnungszeiten zu finanziellen Fragen informieren können.

Bei der Commerzbank stehen Samstagsöffnungen hingegen derzeit nicht auf der Agenda. Eine Erweiterung der Öffnungszeiten aufs Wochenende - wie vor Jahren getestet - sei nicht in Planung, hatte Privatkundenvorstand Michael Mandel Ende 2016 gesagt. "Samstagsöffnung ist derzeit kein Thema".

Verdi-Mitteilung

Mitteilung dbv

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