Studie

Etwas mehr Menschen in Deutschland haben Wohneigentum

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Bauarbeiter werken nahe Potsdam an Eigenheimen in einer entstehenden Siedlung. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Berlin (dpa) - Etwas mehr Menschen in Deutschland haben laut einer Studie eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus.

Zwischen 2011 und 2015 ist die Eigentumsquote einer vorgestellten Untersuchung des "Verbändebündnisses Wohnperspektive Eigentum" zufolge bundesweit leicht gestiegen. Der Anteil derjenigen, die ihr Wohneigentum auch selbst nutzen, liege aber weiterhin bei rund 45 Prozent.

In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen leisten sich dagegen demnach immer weniger Menschen ein Eigenheim. Das gelte auch für 30- bis 40-Jährige - die eigentliche Generation der Häuslebauer. Es sei daher zu befürchten, dass bundesweit die Eigentumsquote langfristig sinkt.

Beauftragt wurde die Studie von einem Bündnis mehrerer Verbände, die sich für mehr Wohneigentum einsetzen. Sie forderten bessere Kreditkonditionen für junge Familien sowie eine bundesweite Absenkung der Grunderwerbsteuer auf einheitlich 3,5 Prozent. Wer erstmals Eigentum erwerbe, solle ganz von der Steuer befreit werden. Die "Speckgürtel" am Rand von Metropolen müssten besser angebunden werden.

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