Slowakei

Fachkräftemangel macht deutschen Investoren zu schaffen

+
Fachkräftemangel in der Slowakei.

Billige und gut qualifizierte Arbeitskräfte lockten in der Slowakai Investoren an. Nun wird ein Mangel an Fachkräften für deutsche Investoren zum größten Problem.

Das sagte Guido Glania, der Geschäftsführer der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer DSIHK, der Deutschen Presse-Agentur in Bratislava.

Billig und gut qualifiziert

Dabei waren gut qualifizierte und zugleich billige Arbeitskräfte in technisch orientierten Branchen das größte Plus der Slowakei, als zur Jahrtausendwende ein Investitionsboom zahlreiche Firmen aus Deutschland und anderen westlichen Ländern anlockte. Diesen Wettbewerbsvorteil hat das Euro-Mitgliedsland inzwischen verspielt, wie Umfragen der DSIHK unter deutschen Unternehmen zeigen.

Was ist die Ursache für den Fachkräftemangel?

Die Ursache sieht Glania aber nicht nur darin, dass inzwischen so viele Firmen, speziell aus dem Automotive-Sektor da sind, dass sie sich gegenseitig die Fachkräfte wegnehmen. Vielmehr sei die weitere Ausbildung seit Jahren vernachlässigt worden, weshalb nun der Nachwuchs fehle. Die DSIHK will deshalb beim Auf- und Ausbau einer dualen Berufsausbildung nach deutschem Muster helfen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen …
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus

Frankfurt/Main (dpa) - Der jüngste Rundumschlag von Donald Trump hat den Dax am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Der US-Präsident heizte den Handelskonflikt weiter …
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus

Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück

Köln (dpa) - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück

Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich indirekt gegen eine drohende Zerschlagung des Industriekonzerns Thyssenkrupp ausgesprochen.
Merkel äußert sich zu drohender Thyssenkrupp-Zerschlagung

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.