Rewe, Aldi, Lidl und Co.

Schock für Saft-Fans: Eine Marke verschwindet aus fast allen Supermärkten

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Albi-Flaschen im Werk in Magdeburg.

Eine beliebte Fruchtsaft-Marke verschwindet aus vielen Supermärkten, und das hat einen ganz bestimmten Grund. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

München - Granini, Hohes C, Punica oder Albi. Und damit wäre die Liste noch lange nicht erschöft. Die Marken-Auswahl in den Saftregalen deutscher Supermärkte ist groß. Doch Albi-Liebhaber stehen künftig bei vielen Läden mit leeren Händen da. Den Fruchtsaft, nicht zuletzt bekannt durch die markanten Tetrapaks, gibt es bald nur noch in ausgewählten Märkten.

Albi belieferte in der Vergangenheit Rewe, Real, Metro, Kaufland, Edeka sowie Penny, und auch hinter den Eigenmarken von Aldi und Lidl verbarg sich der Safthersteller aus Berhülen bei Ulm. Damit ist jetzt Schluss. Die Supermärkte haben ihre Lieferverträge gekündigt, berichtet die Lebensmittelzeitung

„Nahezu alle größeren Supermarkt- und Discounterketten haben die Kultmarke Albi aus dem Regal genommen“, schreibt chip.deGrund: Albi wurde vergangenen Dezember von Edeka übernommen

Dafür soll Albi beim Edeka-Verbund gepusht werden. Albi soll die wichtigste Saftmarke beim dazugehörigen Discounter-Riesen Netto werden. Die Konkurrenten Hohes C und Granini sollen bald ganz aus dem dortigen Sortiment verschwinden. Der Restbestand wird demnach zu Ramschpreisen verkauft. Nachschub soll es nicht mehr geben.

Video: Wieviel Frucht steckt in Multivitaminsaft?

Albi wird billiger - zumindest am Anfang

Dazu kommt, dass die Albi-Säfte bei Netto deutlich billiger sein sollen als noch bei Rewe - zumindest am Anfang. Laut dem Bericht kostet der Ein-Liter-Karton am Anfang 99 Cent. Bei Rewe mussten Saftliebhaber noch 1,49 Euro zahlen. Das Getränk wird also zumindest vorübergehend ein Drittel billiger.

Auch interessant: Edeka nimmt 160 Nestlé-Produkte aus Sortiment

Safthersteller Albi gehört zu den Traditionsunternehmen und ist seit 90 Jahren auf dem Markt. Rund 100 Millionen Abfüllungen schafft Albi pro Jahr und erwirtschaftet einen Umsatz von über 100 Millionen Euro. 

ses

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