Moderiese schließt etliche Filialen

H&M ändert sein Konzept: Das gibt es bald im Angebot

Bei H&M läuft es wegen schlechter Geschäfte in den Läden auch finanziell nicht rund. Nun reagiert die zuletzt umstrittene schwedische Modekette.

Stockholm - Beim zuletzt umstrittenen schwedischen Moderiesen H&M läuft es wegen schlechter Geschäfte in den Läden auch finanziell nicht rund. Der Gewinn unterm Strich ging im vergangenen Jahr um fast 13 Prozent auf 16,2 Milliarden schwedische Kronen (rund 1,66 Milliarden Euro) zurück.

Die Modekette H&M sieht sich aktuell dem Vorwurf ausgesetzt siene Mitarbeiter ausspioniert zu haben. Darüber berichtet merkur.de*

Einen Schock gab hingegen für alle H&M-Kunden in Hamburg, wie nordbuzz.de* berichtet.

Update 12.10.2018: Mode-Sensation: H&M arbeitet mit Moschino zusammen - so sieht die neue Kollektion aus, wie extratipp.com* berichtet.

„Die Veränderungen in der Industrie fordern alle heraus“, sagte Unternehmenschef Karl-Johan Persson am Mittwoch. Dies werde sich auch 2018 fortsetzen.

H&M bleiben in den Läden die Kunden weg. Das Unternehmen will im laufenden Jahr deshalb 170 Filialen schließen. Zudem soll die Produktpalette überarbeitet werden. Wie andere Modehändler mit einem starken Filialnetz auch kämpft H&M mit einem veränderten Kundenverhalten durch die Ausbreitung des Onlinehandels.

Lesen Sie auch: H&M zeigt Jungen mit diesem Pulli - und löst riesigen Skandal aus

Im Laufe des Jahres will H&M zudem eine neue Marke lancieren - online und in Shops zunächst in Schweden. Unter dem Titel „Afound“ soll ähnlich einem Outlet reduzierte Kleidung von H&M-Labels und anderen Marken angeboten werden.

dpa

*merkur.de, *extratipp.com und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa

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