Arbeitsmarkt

Handwerk: Integration von Flüchtlingen teils ernüchternd

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Ein Flüchtling arbeitet in einer Lernwerkstatt an einem Werkstück. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Rostock (dpa) - Die Integration von Flüchtlingen in Handwerksberufe läuft nach Ansicht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks teilweise ernüchternd: "Es dauert viel länger, als die meisten es erwartet haben".

Das sagte Verbands-Generalsekretär Holger Schwannecke nach einer Tagung der Geschäftsführer von 53 Handwerkskammern in Warnemünde. Derzeit biete das Handwerk ein zweigliedriges Modell der Integration an. Ziel sei es, mit einer vertieften Berufsorientierung Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Bis zum Jahr 2018 sollen rund 10.000 Menschen eine Ausbildung absolvieren, wie Schwannecke sagte. Aktuell werden nach seinen Angaben rund 1600 junge Flüchtlinge zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und den Arbeitsagenturen auf eine Ausbildung vorbereitet.

Zusätzlich gebe es schon rund 2500 Auszubildende im Handwerk, die aus den acht wichtigsten Herkunftsländern stammen - Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Sie seien jedoch schon vor dem großen Flüchtlingszustrom im Herbst vergangenen Jahres nach Deutschland gekommen.

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