Erst nach Bundestagswahl

Hendricks: Zuschuss für Diesel-Nachrüstung möglich

+
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bad Saarow (dpa) - Die Nachrüstung von Diesel-Autos mit einer besseren Abgasreinigung könnte nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks aus der Staatskasse mitfinanziert werden.

"Es kann durchaus sein, dass Verkehrspolitiker der Auffassung sind, ok, wir teilen uns mal die Kosten", sagte die SPD-Politikerin am Freitag dem Radiosender WDR 5. Im Interesse der Verbraucher solle aus ihrer Sicht aber die Autoindustrie die Kosten tragen. Die Entscheidung würde nicht mehr vor der Bundestagswahl gefällt, da sich ein Einvernehmen so schnell nicht herstellen lasse.

Am frühen Freitagnachmittag wollten die Umweltminister der Länder in Bad Saarow ihre Beschlüsse zur hohen Stickoxid-Belastung der Luft in vielen deutschen Städten vorstellen. Vor gut einem Jahre hatten sie eine "blaue Plakette" für schadstoffarme Autos gefordert, stießen aber auf großen Widerstand unter anderem bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Das Projekt liegt auf Eis.

Interview

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Scout24 übernimmt Finanzcheck.de

Frankfurt/Main (dpa) - Der Online-Portalbetreiber Scout24 übernimmt das Finanzportal Finanzcheck.de. Der Kaufpreis beläuft sich auf 285 Millionen Euro, wie der …
Scout24 übernimmt Finanzcheck.de

Münchner Aldi-Mitarbeiterin packt aus: So hart ist die Arbeit an der Kasse

Jeder Einkauf im Discounter endet an der Kasse. Aber wie gut werden die Kassierer eigentlich behandelt? Eine Aldi-Süd-Mitarbeiterin hat nun Auskunft gegeben.
Münchner Aldi-Mitarbeiterin packt aus: So hart ist die Arbeit an der Kasse

Dax legt im späten Handel deutlich zu und schließt im Plus

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Dienstag nach einem lange richtungslosen Verlauf im späten Handel deutlich angezogen. Als Kursstützen sah Analyst Michael Hewson …
Dax legt im späten Handel deutlich zu und schließt im Plus

Paris: USA verweigern Ausnahmen von Iran-Sanktionen für EU-Unternehmen

Nach Angaben aus Paris wird es keine Ausnahmen für deutsche und andere europäische Unternehmen von den US-Sanktionen gegen den Iran geben
Paris: USA verweigern Ausnahmen von Iran-Sanktionen für EU-Unternehmen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.