Bis Ende des Jahres

Hohes Ziel: Spotify will 200 Millionen Nutzer haben

Spotify wird vor allem auf mobilen Geräten genutzt.
+
Spotify wird vor allem auf mobilen Geräten genutzt.

Spotify setzt sich vor dem geplanten Börsengang Anfang April hohe Ziele. Bis Ende des Jahres soll die Zahl der Nutzer auf 200 Millionen steigen.

Stockholm/New York - Der Streaming-Musikdienst Spotify will zum Jahresende auf rund 200 Millionen Nutzer wachsen - rechnet aber weiterhin mit roten Zahlen. Die Zahl zahlender Abo-Kunden solle 92 bis 96 Millionen erreichen, kündigte Spotify am Montag in einer aktualisierten Prognose gut eine Woche vor dem Börsengang in New York an. Ende 2017 hatte der Dienst 71 Millionen zahlende Abo-Kunden und rund 159 Millionen Nutzer insgesamt.

Der Jahresumsatz soll auf bis zu 5,3 Milliarden Euro anwachsen, das wäre ein Plus von 30 Prozent. Der operative Verlust werde im laufenden Jahr voraussichtlich 230 bis 330 Millionen Euro betragen, inklusive der Kosten von 35 bis 40 Millionen Euro für den Börsengang. Spotify entschied sich für den ungewöhnlichen Weg einer Direktplatzierung, bei der einfach bestehende Aktien gehandelt werden können. Damit dürfte das Unternehmen im Vergleich zum üblichen Verfahren mit der Preisbildung durch beauftrage Banken Geld gespart haben. Spotify will am 3. April an der Börse in New York starten.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Virtuelle Währung kostet Zehntausende Deutsche ihr Geld - es hätte verhindert werden können

60.000 Deutsche haben an die vermeintliche Kryptowährung OneCoin geglaubt. Ihr Geld ist weg. Wie konnte das passieren? Ein Teil der Antwort findet sich in den …
Virtuelle Währung kostet Zehntausende Deutsche ihr Geld - es hätte verhindert werden können

Paukenschlag in deutscher Wirtschaft: Top-Manager wird Vorstandschef bei der Commerzbank - Experten überrascht

Der Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof wird neuer Vorstandschef bei der Commerzbank. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, so die Commerzbank.
Paukenschlag in deutscher Wirtschaft: Top-Manager wird Vorstandschef bei der Commerzbank - Experten überrascht

Autopapst über E-Autos: „Der größte Wettbewerbsvorteil von Tesla ist nicht die Batterie, sondern…“ 

Tesla will ab 2023 einen Stromer für 25.000 Dollar liefern. Was das für die deutschen Hersteller bedeutet, ob sie eine Chance haben, die Kalifornier einzuholen, erklärt …
Autopapst über E-Autos: „Der größte Wettbewerbsvorteil von Tesla ist nicht die Batterie, sondern…“ 

Söder und Umweltbundesamtchef wollen keine neuen Verbrenner

Das Vorbild ist Kalifornien. Jetzt wollen auch zwei völlig unterschiedliche politische Akteure aus Deutschland neue Verbrenner bis 2035 von der Straße holen.
Söder und Umweltbundesamtchef wollen keine neuen Verbrenner

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.