Freihandel aufrechterhalten

Ifo-Chef: Trumps Strafzölle sind "gefährlicher Irrweg"

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Ifo-Chef Clemens Fuest: "Es ist wichtig, den Freihandel außerhalb der USA aufrechtzuerhalten." Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin/München (dpa) - Ifo-Chef Clemens Fuest hat die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle als "gefährlichen Irrweg" bezeichnet.

"Die EU sollte mit begrenzten Strafzöllen antworten, aber gleichzeitig auf die USA zugehen und anbieten, bei einem Verzicht auf US-Strafzölle über eine weitere Öffnung des EU-Marktes für US-Produkte zu verhandeln", sagte der Präsident des Münchener Wirtschaftsforschungsinstituts ifo der Deutschen Presse-Agentur.

Außerdem sollte die EU ihrerseits keinesfalls Zölle auf Stahlimporte aus China oder Indien einführen, selbst wenn jetzt mehr Stahl aus diesen Ländern in Europa angeboten werde.

"Es ist wichtig, den Freihandel außerhalb der USA aufrechtzuerhalten. Sonst droht eine weltweite Ausbreitung des Protektionismus."

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