OECD-Studie

Immer weniger Jobs für Menschen mit mittlerer Qualifikation

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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei der Vorstellung des OECD-Beschäftigungsausblicks 2017. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Immer weniger Menschen in den OECD-Staaten arbeiten in Jobs für Mittelqualifizierte und mit mittlerem Lohn. Der Anteil der Jobs für Arbeitskräfte mit mittlerer Qualifikation fiel zwischen 1995 und 2015 um knapp acht Prozentpunkte.

Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Der Anteil an Arbeitsplätzen für hoch und gering qualifizierte Arbeitskräfte stieg zwischen 1995 und 2015 dagegen an. Tiefgreifender technologischer Wandel ist laut OECD die Hauptursache für die "Beschäftigungspolarisierung". Denn Beschäftigung verlagert sich weg vom verarbeitenden Gewerbe hin zu Dienstleistungen. Auch innerhalb der einzelnen Branchen gebe es eine deutliche Polarisierung. 

Vor der Vorstellung der Studie wollen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und OECD-Generalsekretär Ángel Gurría am Morgen in Berlin Wege für mehr und bessere Arbeitsplätze diskutieren. Die OECD will auf einer Konferenz in Berlin auch einen Beschäftigungsausblick geben und Vorschläge für Arbeitsmarktreformen in Deutschland unterbreiten. Der Organisation geht es nicht nur um die Zahl der Arbeitsplätze, sondern unter anderem auch um das Einkommen der Beschäftigten und die Qualität des Arbeitsumfelds.

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