14 Maschinen der A320neo-Reihe

Indien verhängt Flugverbote gegen bestimmte Airbus-Maschinen

Die indische Luftfahrtbehörde hat ein Flugverbot gegen eine Reihe von Airbus-Jets verhängt. Der Grund dafür sind wohl Sicherheitsbedenken.

Neu-Delhi - Die indische Luftfahrtbehörde hat für Airbus-Mittelstreckenjets mit neuen Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney ein Flugverbot verhängt. Grund seien Sicherheitsbedenken, erklärte die Behörde DGCA am Montag.

Airbus kenne die Entscheidung der DGCA, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Paris mit. Gemeinsam mit ihren Kunden würden Airbus und Pratt & Whitney daran arbeiten, Unterbrechungen auf ein Minimum zu begrenzen. Die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA habe Korrekturmaßnahmen gebilligt. Pratt & Whitney habe damit begonnen, Triebwerke mit einer verbesserten Konfiguration zu liefern.

14 Maschinen vom Typ A320neo betroffen 

Von dem Verbot seien 14 Maschinen der A320neo-Reihe betroffen, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg zuvor berichtet. Die fraglichen Jets sollen vor allem bei den Fluglinien IndiGo und GoAir im Einsatz sein.

Airbus kämpft bei seinem Verkaufsschlager A320neo seit längerem mit Triebwerksproblemen, die die Auslieferung der Jets verzögerten. Anfangs waren es Hitze- und Softwareprobleme. Bei Maschinen, die seit Dezember 2017 ausgelieferten wurden, löste eine neuartige Dichtung Triebwerksausfälle beim Start und im Flug aus.

Die Luftfahrtbehörden in den USA und der EU haben bereits Betriebseinschränkungen für Maschinen verhängt, die von dem jüngsten Problem betroffenen sind. Flugverbote verhängten sie aber nur für solche Flugzeuge, bei denen beide Triebwerke den problematischen Dichtungstyp enthalten. Pratt & Whitney wechselt jetzt in der Produktion wieder auf die zuvor verwendeten Dichtungen zurück. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Mohssen Assanimoghaddam (Symbolbild)

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