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Halbleiterkonzern Infineon erhöht erneut Prognose

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Das Logo von Infineon. © Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Münchner Halbleiterkonzern Infineon hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zum dritten Mal in Folge erhöht. Der starke Dollarkurs hilft dem Unternehmen.

Neubiberg – Die Geschäfte beim Münchner Halbleiterkonzern Infineon brummen. Schon zum dritten Mal in Folge hat der Konzern seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht, wie er am Mittwoch mitteilte. Sowohl der Umsatz als auch die Marge sollen ein Stück besser als ursprünglich geplant ausfallen.

Infineon: Umsatzsteigerungen um 33 Prozent

Schon im abgelaufenen dritten Quartal war es steil nach oben gegangen. Allerdings sieht Konzernchef Jochen Hanebeck auch Risiken. Der starke Dollarkurs hilft dem Unternehmen dagegen. Konkret steigerte Infineon im dritten Geschäftsquartal von April bis Juni seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.

Der Gewinn nach Steuern wurde mehr als verdoppelt und lag bei 517 Millionen Euro. Das neue Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr liegt nun bei rund 14 Milliarden Euro und damit eine halbe Milliarde höher als bisher. Rund 140 Millionen davon gehen auf das Konto des stärkeren Dollar. Die angestrebte Marge beim Segmentergebnis stieg um einen Punkt auf 23 Prozent.

Infineon: Halbleiterbedarf nach wie vor hoch

„In einer schwierigen Großwetterlage ist Infineon dank seines differenzierenden Portfolios weiterhin gut unterwegs“, sagte Hanebeck. Er sieht zwar auch Risiken für die Wirtschaft wie die steigenden Energiekosten, Rohstoffpreise und Zinsen. Doch grundsätzlich sei der Halbleiterbedarf nach wie vor hoch. dpa

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