Erstmals seit Januar 2013

Inflationsrate wieder bei zwei Prozent

+
Die Inflationsrate im Euroraum steigt weiter. 

Luxemburg - Die Inflationsrate im Euroraum hat erstmals seit Januar 2013 eine zwei vor dem Komma. Die Verbraucherpreise seien um 2,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit.

Im Januar hatte die Rate noch bei 1,8 Prozent gelegen. Deutlich teurer als vor einem Jahr war Energie, nachdem diese wichtige Komponente die allgemeine Preisentwicklung lange gedämpft hatte. Die Energiepreise legten um 9,2 Prozent im Jahresvergleich zu. Die Kerninflationsrate, die schwankungsanfällige Lebensmittel und Energiepreise ausschließt, verharrte wie erwartet bei 0,9 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt die Fortführung ihrer expansiven Geldpolitik auch mit der niedrigen Kerninflationsrate begründet.

Die Notenbank strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Das Ziel ist also zunächst erreicht. Bislang macht die Notenbank aber keine Anstalten, wegen des etwas stärkeren Preisauftriebs eine Straffung ihrer Geldpolitik zu signalisieren.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 

Wer sich angesichts der Debatte um Umweltbelastung und drohende Fahrverbote für ein Elektroauto entscheidet, muss sich - das ökologische Bewusstsein in allen Ehren - auf …
Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 

China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle

China hat den USA wegen der geplanten Einfuhrbeschränkungen für Stahl und Aluminium mit scharfen Reaktionen gedroht.
China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle

USA planen Strafzölle auf Stahl - Deutsche Wirtschaft reagiert bestürzt

Experten entlarvten Donald Trumps „freundliche Pose“ beim Weltwirtschaftsgipfel als reinen Marketing-Gag. Vor allem deutsche Wirtschaftsvertreter warnen vor den …
USA planen Strafzölle auf Stahl - Deutsche Wirtschaft reagiert bestürzt

Städtetag erwartet Fahrverbote für Dieselfahrzeuge

Der Deutsche Städtetag rechnet damit, dass die hohe Belastung durch Stickoxide zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in Städten führen wird.
Städtetag erwartet Fahrverbote für Dieselfahrzeuge

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.