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Italien und Nordkorea verunsichern den Aktienmarkt

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Zurzeit herrscht Verunsicherung im deutschen Aktienmarkt.
Zurzeit herrscht Verunsicherung im deutschen Aktienmarkt. © dpa / Daniel Reinhardt

Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Mittwoch einige Verlusten. Schuld daran sind die schwierige Regierungsbildung in Italien und das in Frage gestellte Gipfeltreffen Trumps mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte im frühen Handel leicht nachgebend gezeigt. Das von US-Präsident Donald Trump in Frage gestellte Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sowie die antieuropäische Haltung der neuen italienischen Regierung wurden als Belastungsfaktoren genannt. Die Verunsicherung über die Regierungsbildung in Italien sorgte auch für weitere Verluste beim Euro, was wiederum noch größere Abschläge bei Aktien verhinderte. Ein schwacher Eurokurs kann die Exporte hiesiger Unternehmen in Länder außerhalb des Euroraums verbilligen.

Überall Verluste

Der Dax verlor kurz nach Handelsbeginn 0,65 Prozent auf 13 084,15 Punkte, nachdem er am Vortag um rund 0,7 Prozent gestiegen war. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert, fiel am Mittwoch 0,72 Prozent auf 26 794,86 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,44 Prozent ein auf 2805,75 Punkte. Für den Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,71 Prozent auf 3561,94 Punkte abwärts.

dpa

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