Juncker schlägt Alarm

Kommt es nach dem 4. März zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten?

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Juncker fürchtet Turbulenzen an Finanzmärkten.

In Italien wird gewählt und die SPD entscheidet im Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag. Die EU bereitet sich auf das Worst-case-Szenario vor.

Brüssel - Die EU-Kommission bereitet sich auf mögliche Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der Parlamentswahl in Italien und dem SPD-Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag in Deutschland vor. "Wir könnten in der zweiten März-Woche eine starke Reaktion auf den Finanzmärkten bekommen", sagte Juncker bei einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag in Brüssel. "Deshalb bereiten wir uns auf so ein Szenario vor."

Wahl der Italiener und Mitgliederentscheid der SPD am selben Tag

Am 4. März wählen die Italiener ein neues Parlament. Am selben Tag will die SPD das Ergebnis ihrer Mitgliederbefragung über den Koalitionsvertrag bekannt geben, von dem die Bildung einer Regierung mit der Union abhängt.

"Ich mache mir mehr Sorgen über das Ergebnis der italienischen Wahlen als über die Abstimmung der SPD-Mitglieder", sagte Juncker bei einer Konferenz des Zentrums für europäische politische Studien (CEPS). "Aber wir müssen uns auf das Worst-case-Szenario vorbereiten. Das Worst-case-Szenario könnte sein, dass es keine einsatzfähige Regierung in Italien gibt."

afp

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