Keine Hinweise auf Beschuss

Lufthansa fliegt weiter in den Irak

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Lufthansa-Flugzeuge fliegen weiter nach Erbil.

Frankfurt/Main - Die deutschen Sicherheitsbehörden warnen vor Angriffen auf Flugzeuge im irakischen Erbil. Doch die Lufthansa bestätigt jetzt: Sie fliegt weiter dorthin.

Trotz Gefahrenwarnung fliegt die Lufthansa weiterhin die nordirakische Stadt Erbil an. Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ am Samstag. Demnach finden die Flüge trotz einer seit Wochen geltenden behördlichen Warnung deutscher Sicherheitsbehörden statt. Anlass sei der Beschuss eines militärischen Transportflugzeugs beim Anflug auf Erbil Ende März gewesen, schreibt das Blatt.

Es gebe von Seiten der Fluglinie keine Anhaltspunkte, dass es überhaupt einen Beschuss gegeben habe, erklärte ein Lufthansa-Sprecher auf Anfrage. Dies hätten Prüfungen ergeben. „Hinweise auf einen vermeintlichen Beschuss haben sich dabei nicht bestätigt“, teilte der Sprecher mit. „Wir haben die Warnungen, die kein Flugverbot beinhalteten, sehr ernst genommen und sofort den Flugbetrieb eingestellt.“ Erst nach sorgfältiger Analyse vor Ort sei er wieder aufgenommen worden.

Experten der Fluggesellschaft hätten den „vermeintlichen Vorfall“ in Erbil überprüft und direkt mit der US-amerikanischen Luftwaffe und Kurden gesprochen. Der Sprecher bestätigte, dass neben eigener Maschinen auch die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airways den Flughafen in Erbil anfliegt. Die „Süddeutsche“ hatte berichtet, dass neben beiden Fluglinien auch Air Germania und Iraqi Airways Erbil im Flugplan haben.

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Gerade erst hatte Lufthansa seine Quartalszahlen vorgestellt. Sie waren überraschend gut.

dpa

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