Emirates will wechseln

Kreise: Erneuter Rückschlag für Airbus A380

Ein A380 des europäischen Flugzeugherstellers Airbus auf der Farnborough International Airshow. Foto: Andrew Matthews/PA Wire
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Ein A380 des europäischen Flugzeugherstellers Airbus auf der Farnborough International Airshow. Foto: Andrew Matthews/PA Wire

Dubai/Toulouse (dpa) - Die Zukunft des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 steht ein Jahr nach der vorläufigen Rettung laut Insidern wieder auf der Kippe.

Die größte A380-Kundin, die arabische Fluggesellschaft Emirates, wolle ihre jüngste Bestellung über 20 Maschinen ganz oder teilweise auf den kleineren Langstreckenjet A350 umschreiben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person.

Der Flugzeugbauer bestätigte, dass er mit Emirates über den A380-Auftrag spreche. Zu Details wollte sich das Unternehmen aber nicht äußern. Emirates und der ebenfalls betroffene Triebwerksbauer Rolls-Royce lehnten eine Stellungnahme ab.

Emirates ist mit 162 bestellten und größtenteils bereits ausgelieferten A380 die größte Abnehmerin des doppelstöckigen Flugzeugs. In den vergangenen Jahren hatte kaum noch eine Fluglinie den Typ geordert. Airbus drohten die Bestellungen auszugehen. Der Konzern fährt die Jahresproduktion daher von zeitweise bis zu 30 Maschinen auf nur noch 6 Exemplare zurück.

Vor rund einem Jahr hatte der langjährige Airbus-Verkaufschef John Leahy gewarnt, dass der Hersteller die Produktion des Fliegers ohne eine größere Neubestellung über kurz oder lang einstellen müsste. Wenig später bestellte Emirates 20 Maschinen und sicherte sich eine Option auf 16 weitere Exemplare.

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