Statistikbehörde Eurostat

Lebensmittel in Deutschland billiger als in Griechenland

Supermarkt in Düsseldorf. Am billigsten sind Lebensmittel in den östlichen EU-Ländern Rumänien und in Polen. Symbolbild: Marius Becker Foto: Marius Becker
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Supermarkt in Düsseldorf. Am billigsten sind Lebensmittel in den östlichen EU-Ländern Rumänien und in Polen. Symbolbild: Marius Becker Foto: Marius Becker

Die Preise für Lebensmittel in deutschen Läden liegen nur knapp über dem EU-Durchschnitt. Besonders günstig sind hierzulande alkoholische Getränke.

Luxemburg (dpa) - Lebensmittel sind in Deutschland deutlich billiger als in anderen westeuropäischen Ländern. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, lagen die Preise 2018 in deutschen Läden nur knapp über dem EU-Durchschnitt.

In den Nachbarländern Frankreich, Belgien, Österreich sowie in Skandinavien sind sie jedoch erheblich höher. Selbst im krisengeschüttelten Griechenland zahlt man im Laden mehr.

Als Maßstab setzte Eurostat den EU-Durchschnitt mit 100 an. Einbezogen wurden Lebensmittel und alkoholfreie Getränke. Deutschland lag in der Statistik bei 102, Griechenland bei 106, Italien bei 111, Frankreich bei 115, Österreich und Luxemburg bei 125. Am teuersten in der EU war Dänemark mit einem Wert von 130. Am billigsten sind Lebensmittel in den östlichen EU-Ländern Rumänien mit einem Wert von 66 sowie in Polen (69) und Bulgarien (76). Dort sind allerdings auch die Löhne weit niedriger als in Westeuropa.

Besonders günstig sind in Deutschland alkoholische Getränke: 89 vom EU-Index 100. Hier toppt Finnland alles mit einem Wert von 182, Irland kommt auf 177 und Schweden auf 152. Meist hängt das davon ab, wie stark die Staaten Bier, Wein und Schnaps besteuern.

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