Girokonto für Kunden

Medien: Amazon will Bankenbranche aufwirbeln

+
Amazon Logo an einem Logistikzentrum. Der Internetgigant Amazon will offenbar ins Bankgeschäft einsteigen. Foto: Uli Deck

London (dpa) - Der Internetgigant Amazon könnte Medienberichten zufolge stärker ins Bankgeschäft einsteigen. Derzeit sondiere der Onlinekonzern unter anderem mit der US-Bank JPMorgan eine Partnerschaft, wie das "Wall Street Journal" und andere US-Medien berichteten.

Amazon schwebe eine Art Girokonto vor, hieß es. Damit ziele der Konzern vor allem auf jüngere Kunden ab, die kein eigenes Bankkonto haben.

Von dem Schritt erhoffe sich Amazon nicht nur weitere Daten über das Ausgabeverhalten und die Einkommen seiner Kunden, sondern auch niedrigere Gebühren für Finanztransaktionen. Die Gespräche befinden sich den Berichten zufolge aber noch in einem frühen Stadium und könnten beispielsweise durch regulatorische Anforderungen verkompliziert werden.

Dass sich Technologiefirmen wie Amazon aber auch Facebook, Apple oder Google stärker ins Bankwesen einmischen wird schon seit längerem erwartet. Amazon bietet bereits Finanzdienstleistungen an, wie beispielsweise eine Kreditkarte oder einen Bezahldienst.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

IG BAU stimmt Schlichterspruch zu

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft IG BAU hat dem Schlichterspruch zur Tariferhöhung für 800.000 Bauarbeiter in Deutschland zugestimmt. Der IG-BAU-Vorsitzende Robert Feiger …
IG BAU stimmt Schlichterspruch zu

„Bin echt sauer“ - Über ein Aldi-Angebot ärgern sich viele Kunden

Mit einem außergewöhnlichen Angebot lockte Aldi Süd am Freitag viele Kunden an. Deren Begeisterung schlug allerdings schnell in Ärger um.
„Bin echt sauer“ - Über ein Aldi-Angebot ärgern sich viele Kunden

VW verhängt Fertigungsstopp für wichtige Diesel-Modelle

Wolfsburg (dpa) – Volkswagen hat einen vorübergehenden Fertigungsstopp für wichtige Diesel-Modelle verhängt und will eine Fehlanzeige beheben. Wie der Konzern am Samstag …
VW verhängt Fertigungsstopp für wichtige Diesel-Modelle

Stattdessen Allrad für alle? VW verhängt Stopp für wichtige Diesel-Modelle

VW muss ein Software-Update für mehrere Modelle nachlegen - und legt deshalb einen Fertigungsstopp für mehrere Dieselmodelle ein. Für die Kunden könnte das auch Vorteile …
Stattdessen Allrad für alle? VW verhängt Stopp für wichtige Diesel-Modelle

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.