Mit Argentinien und Brasilien

Mexiko will südamerikanisches Freihandelsabkommen

Außen- und Handelsminister der Wirtschaftsbündnisse Mercosur und Pazifikallianz haben sich in Buenos Aires getroffen. Foto: Prensa Cancilleria

Buenos Aires (dpa) - Angesichts der unsicheren Zukunft des Freihandels in Nordamerika seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump orientiert sich Mexiko nach Südamerika.

Das Land wolle Freihandelsabkommen mit Argentinien und Brasilien schließen, sagte der mexikanische Außenminister Luis Videgaray in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der argentinischen Zeitung "Clarín".

Trump will den Nordamerikanischen Freihandelsvertrag (Nafta) mit Kanada und Mexiko neu verhandeln oder sogar aufkündigen. Seiner Meinung nach führt der Vertrag zum Verlust von Arbeitsplätzen in den USA. Für Mexiko sind die Vereinigten Staaten mit Abstand der wichtigste Handelspartner.

Videgaray traf sich in Buenos Aires mit den Außen- und Handelsministern der Wirtschaftsbündnisse Mercosur und Pazifikallianz. Wegen der zunehmend protektionistischen Töne aus Washington wollen die Blöcke den Handel untereinander stärken.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kaiser's Tengelmann: Gericht gibt Kartellamt Rückendeckung

Auch wenn die Supermarktkette Kaiser's Tengelmann längst Geschichte ist: Der Streit um ihr Ende beschäftigt weiter die Justiz. Es geht um viele Millionen und die …
Kaiser's Tengelmann: Gericht gibt Kartellamt Rückendeckung

Vorerst keine Entscheidung über Zerschlagung von Air Berlin

Lufthansa will sich weite Teile der insolventen Air Berlin sichern. Seit Monaten wird an einer Übernahme der begehrten Tochter Niki gearbeitet. Doch ganz so schnell geht …
Vorerst keine Entscheidung über Zerschlagung von Air Berlin

Merkel fordert mehr Engagement bei neuen Auto-Antrieben

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Autobauer angesichts des Diesel-Skandals zu einem offensiveren Engagement für neue, saubere Antriebsarten …
Merkel fordert mehr Engagement bei neuen Auto-Antrieben

Ministerium: Luft bleibt nach Diesel-Updates zu schmutzig

Diesel-Fahrverbote in Städten - für viele Autobesitzer und Unternehmen wäre das ein riesiges Problem. Eine Umweltbehörde hat nachgerechnet, ob Politik und Autobranche …
Ministerium: Luft bleibt nach Diesel-Updates zu schmutzig

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.