Modemchip nicht konkurrenzfähig?

iPhone-8-Gerücht lässt Apple-Aktie fallen

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Apple-Chef Tim Cook: Für die Aktie des iPhone-Herstellers ging es jetzt bergab.

Börsianer hören bei Apple mal wieder das Gras wachsen: Weil ein Modem-Chip im kommenden iPhone 8 nicht so schnell sein soll wie der von Samsung, ging es mit der Apple-Aktie nach unten.

München - Der Branchendienst „Bloomberg“ hatte unter Berufung auf „Insider“ über das vermeintliche Hintertreffen der kommenden iPhone-Generation berichtet. Demnach soll der mit Apple verbandelte Chip-Hersteller Intel nur über eine Modemchip-Lösung verfügen, die hinter dem Chipsatz des Herstellers Qualcomm zurückbleibt. Zwar nutze Apple neben Intel auch schnellere Qualcomm-Chips - bremse diese aber wieder aus, damit alle iPhones die gleiche Geschwindigkeit hätten.

Weil US-Telekommunikationsfirmen planen, die Downloadraten bald massiv zu erhöhen, könnte Apple gegenüber Samsung ins Hintertreffen geraten, argumentiert Bloomberg. Samsungs Galaxy S8 verwende das schnellere - und ungebremste - Qualcomm-X16-LTE-Modem. Apple wolle sich dagegen nicht auf Qualcomm als einzigen Chiphersteller festlegen, hieß es.

Auch andere Tech-Werte unter Druck

Dieser Bericht machte jetzt die Börsianer nervös. Für den auch im Dow gelisteten iPhone-Hersteller Apple ging es als Schlusslicht um 3,88 Prozent bergab. Allerdings verloren auch weitere Technologie-Aktien an Wert: Microsoft-Titel verloren 2,27 Prozent und Facebook büßten 3,30 Prozent ein. Bei Amazon stand ein Minus von 3,16 Prozent zu Buche, und bei der Google-Mutter Alphabet ging es um 3,40 Prozent nach unten.

Mehr Gerüchte zum kommenden iPhone 8 finden Sie bei merkur.de*. Dort lesen Sie auch, warum das iPhone 8 möglicherweise einen ganz anderen Namen bekommt. 

mb/dpa

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