Braucht es einen weiteren Billigheimer?

Noch günstiger: Neuer Discounter will mit 1.000 deutschen Filialen durchstarten

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Ein Screenshot aus dem Werbevideo.

Dortmund - Kann Deutschland noch eine weitere große Discounter-Kette gebrauchen? Mit 1000 neuen Läden will ein Unternehmen den Markt aufmischen.

Die Discounter-Kette „Black.de“ hat große Pläne für Deutschland. „Innerhalb der kommenden fünf Jahre möchte Black.de bis zu 1000 Stores in Deutschland eröffnen“, wird eine Sprecherin bei wp.de zitiert. Die neue Kette setze „auf Artikel, die gnadenlos günstig sind. Wir setzen auf Masse und Preis.“

Bereits fünf Läden von „Black.de“ sind in Deutschland seit September 2016 eröffnet worden. Alle davon in Nordrhein-Westfalen: zwei in Dortmund und jeweils einer in Duisburg, Gelsenkirchen und Hemer. Auftraggeber ist die Einzelhandelskette Tedi, die in Deutschland bereits mit rund 1.500 Filialen vertreten ist. 

Die neue Kette „Black.de“ soll nun noch größer und vielfältiger in der Produktpalette werden: Haushaltswaren, Schreibwaren, Deko und Homeaccessoires, aber auch Bekleidung und Drogerie werden dort die Produktpalette bestimmen. „Die Produkte sollen ‚die Themen‘ Basteln, Deko/Heim, Party, Tier, Werken, Garten, Spielen, Drogerie und Nahrungsmittel umfassen“, schreibt wp.de

Mit einer Einkaufsfläche von über 800 Quadratmeter und Tiefstpreisen sollen die neuen „Black.de“-Discounter die Kunden anlocken.

So stellt sich die Kette selbst vor:

Ein Konkurrent der neuen „Black“-Discounter könnten die Läden der niederländischen Kette „Action“ sein, die in Deutschland 100 Geschäfte betreiben. Auch ihr Konzept basiert hauptsächlich auf Non-Food-Produkten, die zu Discounterpreisen angeboten werden.

Genau diese Billigangebote sind bei anderen Einzelhändlern, die ihre Ware zu höheren Preisen anbieten, höchst umstritten. Sie fürchten, wie laut Merkur.de vor einigen Jahren in Dachau, durch die billige Konkurrenz, ihre Geschäfte nicht mehr halten zu können. Immer wieder kommt es auch zur Kritik an den Arbeitsbedingungen bei den Discountern. So sollen laut Verdi etwa die Mitarbeiter schikaniert und ausgebeutet werden, um die günstigen Preise in den Discountern halten zu können. 

ak

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