Privatisierungen im Focus

Neue Kontrollen der internationalen Geldgeber in Athen

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Die Fahnen der EU und Griechenlands vor der Akropolis in Athen. Foto: Orestis Panagiotou/Illustration

Athen (dpa) - Vertreter der internationalen Geldgeber kontrollieren das griechische Reformprogramm. Heute stünden die Privatisierungen wie beispielsweise jene der Elektrizitätsgesellschaft (DEI) im Mittelpunkt, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen.

In den nächsten Tagen sollen weitere Reformen beim Streikrecht und den Gewerkschaften, Kürzungen von Renten sowie Steuererhöhungen unter die Lupe genommen werden. 

Die Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB), des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden voraussichtlich bis Anfang nächster Woche in Athen bleiben. Sollten sie zufrieden sein, werden sie ihren Bericht (Staff Level Agreement) der Eurogruppe vorlegen. 

Erst nach einer erfolgreichen Überprüfung können weitere Milliarden ausgezahlt werden. Dies ist auch Voraussetzung für eventuelle Schuldenerleichterungen, auf die Athen seit langem dringt. Die Athener Regierung hatte im Sommer im Gegenzug für ein Hilfspaket von bis zu 86 Milliarden Euro umfangreiche Reformen zugesagt.

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