Börse in Frankfurt

Nordkorea-Krise verschreckt Dax-Anleger

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Die politische Entwicklung stützte den Goldpreis. Foto: Sven Hoppe

Washington und Pjöngjang fachen mit ihrem verbalen Schlagabtausch den höchst gefährlichen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel weiter an. Nun leidet auch der Aktienmarkt darunter. 

Frankfurt/Main - Unverhohlene Kriegsrhetorik im Nordkorea-Konflikt sorgt bei den Investoren am Aktienmarkt zur Wochenmitte für Verunsicherung. Der Dax sank in der ersten Viertelstunde nach dem Start um 0,67 Prozent auf 12 209,57 Punkte. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex noch etwas zugelegt und knapp unter 12 300 Punkten geschlossen.

Der MDax der mittelgroßen Werte gab im frühen Mittwochshandel um 0,89 Prozent auf 24 929,45 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,99 Prozent auf 2261,84 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,72 Prozent runter.

An den asiatischen Börsen belasteten die zunehmenden politischen Spannungen zwischen Nordkorea und den USA die Kurse ebenfalls.

Nordkoreas Militär hatte den Vereinigten Staaten mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht und damit einen der gefährlichsten Konflikte der Welt weiter angeheizt. Zuvor hatten Berichte über große Fortschritte des kommunistischen Staats mit seinem Atom- und Raketenprogramm das Ausland aufgeschreckt. US-Präsident Donald Trump hatte daraufhin indirekt militärische Gewalt angedroht.

dpa

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