Risiko einer Eskalation

Ölpreise steigen deutlich nach US-Angriff auf Syrien

+
Aral-Tankstelle in Bochum: Die Ölpreise sind nach dem US-Luftschlag gegen Syrien deutlich gestiegen. Foto: Ina Fassbender

Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind nach dem US-Luftschlag gegen Syrien deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 55,71 US-Dollar. Das sind 82 Cent mehr als am Donnerstag.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai stieg um 89 Cent auf 52,59 Dollar. Zeitweise kletterte der Preis für US-Öl in der vergangenen Nacht bis auf 52,94 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem 7. März. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich beim Brent-Preis. Hier ging es bis auf 56,08 Dollar je Barrel nach oben und damit ebenfalls auf den höchsten Stand seit 7. März.

Syrien sei zwar kein wichtiges Förderland, aber durch den US-Angriff steige das Risiko einer Eskalation in der gesamten Region, erklärte der Rohstoffexperte Ric Spooner vom Handelshaus CMC Markets die steigenden Ölpreise. In der vergangenen Nacht haben die USA als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien attackiert. Nach Angaben des Pentagons wurden 59 Raketen des Typs Tomahawk abgeschossen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Größte Freihandelszone der Welt wird neu aufgestellt

Fast ein Vierteljahrhundert waren die meisten mit Nafta zufrieden - dann kam Donald Trump. Die Nordamerikanische Freihandelszone muss auf Druck des US-Präsidenten neue …
Größte Freihandelszone der Welt wird neu aufgestellt

Wohnmobile werden in Deutschland immer beliebter

In die Freizeitfahrzeuge halten jetzt immer mehr elektronische Helfer Einzug - von der Rückfahrkamera bis zum Abstandswarner. Deutschlands Versicherer halten das …
Wohnmobile werden in Deutschland immer beliebter

Ministerin Barley droht mit Frauenquote für Vorstände

Die Leitung von Unternehmen ist immer noch überwiegend Männerdomäne. Eine Pflicht für Firmen, ihre Vorstände ausgeglichen zu besetzen, gibt es nicht. Jetzt ist sie …
Ministerin Barley droht mit Frauenquote für Vorstände
Video

Deutsche Post stellt E-Transporter vor

Der „Streetscooter Work XL“ kommt aus dem Hause Ford. Dieser Elektro-Transporter soll künftig DHL-Pakete ausliefern. Was der Fahrzeug kann, erfahren Sie im Video.
Deutsche Post stellt E-Transporter vor

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.