Höchster Stand seit 2011

Opel steigert Pkw-Absatz in Europa

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Neuwagen von Opel stehen in Wiesbaden zur Verladung bereit. Foto: Boris Roessler

Rüsselsheim (dpa) - Der Autobauer Opel hat im vergangenen Jahr in Europa so viele Fahrzeuge verkauft wie seit 2011 nicht mehr.

Etwa 1,16 Millionen Stück setzten die Rüsselsheimer gemeinsam mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall ab, wie Opel anhand vorläufiger Zahlen mitteilte.

Das waren etwa 46 000 oder gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Stark nachgefragt sei vor allem der neue Opel Astra gewesen. Während der Absatz zum Beispiel in Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Polen zunahm, gab es in Großbritannien infolge der Brexit-Entscheidung Rückgänge. Insgesamt blieb der Marktanteil von Opel/Vauxhall am europäischen Gesamtfahrzeugmarkt nahezu unverändert bei 5,73 Prozent.

Die für 2016 angestrebte Rückkehr in die schwarzen Zahlen hat jedoch ziemlich sicher das Votum der Briten zum EU-Austritt (Brexit) vermasselt: Im dritten Quartal war die Europa-Tochter des US-Autokonzerns General Motors (GM) zurück in die Verlustzone gefahren. Auch für das Gesamtjahr rechnet Opel nach damaligen Aussagen nicht mit einem operativen Gewinn, nachdem der Absatz in Großbritannien in Folge der Pfundschwäche eingebrochen ist.

Opel zu Absatz in Europa 2016

Opel zu Pkw-Absatz in Deutschland 2016

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Jahresbilanz Kraftfahrtbundesamt

GM-Zahlen Q3/2016

GM-Mitteilung Q3/2016

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